Resolution zur Flüchtlingspolitik, Bundesdelegiertenversammlung Courage 2015

Banner "Frauen sind stark, organisiert sind wir stärker" von Frauenverband Courage
„Frauen sind stark, organisiert sind wir stärker“

Wir, die 66 Delegierten und die Frauen des Verbandes aus ganz Deutschland fordern die Bundesregierung in Deutschland auf, die Grundrechte für die Flüchtlinge nach Artikel 1, 2 und 3 des Grundgesetzes einzuhalten.

Es kann nicht sein, dass ein Land wie Deutschland sich demokratische Werte auf die Fahne schreibt und gleichzeitig tagtäglich die Menschenrechte von Flüchtlinge mit Füßen tritt und sich in die Angelegenheiten anderer Länder einmischt und somit auch dort für Unruhe und Unterdrückung sorgt.

Nach Artikel 3 des Grundgesetzes „sind alle Menschen gleich; niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschau¬ungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behin¬de¬rung benachteiligt werden“.

Das Massensterben von tausenden von Flüchtlingen auf dem Weg nach Europa ist eine Verletzung der Menschenrechte und eine humanitäre Katastrophe. Es ist ein Verbrechen an den Schutzsuchenden, wenn sie gezwungen sind diese gefährlichen Fluchtwege zu wagen, denn sie bekommen kein Einreisevisum im Heimatland. Die Ursache dieses entsetzendes Massensterbens ist das Ergebnis der Flüchtlingspolitik der Europäischen Union, die wir auf schärfsten kritisieren. Menschen fliehen aus ihren Ländern wie z.B. aus Afghanistan, weil sie dort ihrer Lebensgrundlagen beraubt werden und ihre Menschenrechte täglich missachtet werden. Deutschland mischt dabei militärisch noch kräftig mit, ohne eine Verbesserung für die Bevölkerung zu erreichen.

Deshalb fordern wir:

  • einen sicheren Aufenthalt und Asylrecht auf antifaschistischer Grundlage für alle Menschen, die bei uns Schutz und Zuflucht suchen.
  • die Abschaffung  der Monate lange Prüfung der Beschäftigungserlaubnis für Flüchtlinge. Ein sofortiges Recht auf Arbeit  für sie.
  • eine umfassende medizinische und psychische Versorgung mit Kranken¬kassen-Karte
  • freie Ort und  Wohnungswahl für Flüchtlinge
  • eine menschliche Flüchtlingspolitik auf Europaebene durchsetzen
  • Deutsche Truppen raus aus anderen Ländern!

(einstimmig verabschiedet, 14.06.2015, durch 9. Bundesdelegierten-Versammlung des Frauenverbands Courage e.V.

[gview file=“https://couragezentrum-essen.de/wp-content/uploads/2015/07/160614-BDV-2015-Resolution-Fluechtlinge.pdf“ save=“0″]

Download der Resolution (PDF)

Diese und alle weiteren verabschiedeten Resolutionen der 9. Bundesdelegiertenversammlung des Frauenverbandes Courage findet ihr auch als Klartext barierrefrei auf der Webseite der Bundesgeschäftsstelle.

Emblem: Öffnet die Grenze, Kobanê muss leben!
Öffnet die Grenze, Kobanê muss leben!

Neue Couragezeitung 03/15: „Frauen und Jugend aktiv für den Weltfrieden!“

Titelblatt Courage-Zeitung 03/15
Titelblatt Courage-Zeitung 03/15
Rückblatt Courage-Zeitung 03/15
Rückblatt Courage-Zeitung 03/15

Inhalt Courage-Zeitung 03/15

Inhalt

Courage

  • Frauen aktiv für den Weltfrieden

Schwerpunkt/Thema

  • Kriegsherd Ukraine
  • Humanitärer Korridor für Kobanè
  • Erdbeben in Nepal – 2. Weltfrauenkonferenz dort geplant

Courage

  • Courage kämpft für Weltfrieden, Befreiung der Frau, Schutz der Umwelt
  • Bundesdelegiertenversammlung
  • Gerichtsprozess Gemeinnützigkeit
  • Solidarität mit Streikenden

Jugend

  • Internationales Jugendtreffen

Leben und Alltag

  • Interview: Streikende Erzieherin

Umwelt

  • Atommüll-Endlager gesucht
  • Höchter CO2-Wert

Aktuelles

  • Aufruf: Bundesweite Montagsdemo
  • Kinderarmut in Deutschland
  • Protest gegen TTIP
  • Prostitutionsförderland Deutschland
  • Top-Model und Essstörungen

Kultur

  • Gedichte

Literatur, Kontakt

  • Material, Adressen, Kontakt
Seite "Wer wir sind, was wir wollen" in der Coruage-Zeitung
Seite „Wer wir sind, was wir wollen“ in der Courage-Zeitung

Essener Standard zur Versorgung von Opfern häuslicher Gewalt

Im Rathaus der Stadt Essen unterzeichneten Peter Renzel, Sozialdezernent der Stadt Essen, Dr. Kundt, Leiter des Gesundheitsamtes Essen, Gerda Kaßner, Gleichstellungsbeauftragte, Geschäftsführung Runder Tisch Häusliche Gewalt Essen, die Geschäftsführer und Ärztinnen und Ärzte der Essener Krankenhäuser den gemeinsam entwickelten Essener Standard zur Versorgung von Opfern häuslicher Gewalt in Essener Notfallambulanzen.

Der Essener Standard unterstützt eine Versorgung, die medizinische, rechtsverwertbare und soziale Behandlung einbezieht und führt somit zu einer umfassenden, optimierten Versorgung von Opfern häuslicher Gewalt in Essener Notfallambulanzen.

Häusliche Gewalt stellt noch immer eins der größten Gesundheitsrisiken für Frauen dar. Ärztinnen und Ärzte sind oftmals die ersten und einzigen Ansprechpersonen von Opfern häuslicher Gewalt und sind somit Schlüsselpersonen, die die Gewaltspirale unterbrechen und Prävention leisten können.

Der Work Flow plus Anlagen, des Essener Standards, bietet Ärztinnen, Ärzten und Pflegepersonal abrufbare Informationen zur umfassenden Versorgung der Opfer, darin enthalten auch Hinweise zu den psychosozialen Hilfsangeboten und lokalen Netzwerken. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit ist erforderlich um den Opfern von häuslicher Gewalt effektiv helfen zu können.

Essen, 12.5.2015

Weitergehende Informationen und der Essener Standard mit dem Work Flow plus Anlagen und die Projektdokumentation hier zum Download:

Work Flow plus Anlagen

Essener Standard mit Unterschriften

Dokumentation

[gview file=“https://couragezentrum-essen.de/wp-content/uploads/2015/07/Essener-Standard-zur-Versorgung-von-Opfern-häuslicher-Gewalt-unterzeichnet.docx“ save=“0″]

Download  (DOCX)

Stellenausschreibungen SOLWODI – Streetwork im Prostitutionsmilieu

Liebe KollegInnen, sehr geehrte VertreterInnen von Partnerorganisationen und
UnterstützerInnen von SOLWODI,

wir freuen uns, dass wir aktuell in NRW zwei SOLWODI Stellen

Streetwork im Prostitutionsmilieu

neu einrichten können.

  • Streetwork im Prostitutionsmilieu Oberhausen – 20 Wochenstunden (gefördert durch die Stadt Oberhausen und Zonta Oberhausen)
  • Streetwork im Prostitutionsmilieu Bonn – 30 Wochenstunden (gefördert durch Aktion Mensch)

Dazu unsere Bitte, die Ausschreibung an mögliche Interessentinnen
weiterzuleiten. Vielen Dank.

Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung!

Mit vielen Grüßen aus Boppard!


Download der Stellenausschreibungen von SOLWODI Deutschland e. V. im PDF-Format:

Kontakt

Helga Tauch
Referentin
SOLWODI Deutschland e.V.
Propsteistr. 2
56154 Boppard-Hirzenach

Tel: 06741-2232
Fax: 06741-2310