[gview file=“https://couragezentrum-essen.de/wp-content/uploads/2015/08/150808-Einladung-Bergarbeiterfrauen-AG-1.pdf“ save=“0″]
Download der Einladung (PDF) (nicht barrierefrei)

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Wir, die 66 Delegierten und die Frauen des Verbandes aus ganz Deutschland fordern die Bundesregierung in Deutschland auf, die Grundrechte für die Flüchtlinge nach Artikel 1, 2 und 3 des Grundgesetzes einzuhalten.
Es kann nicht sein, dass ein Land wie Deutschland sich demokratische Werte auf die Fahne schreibt und gleichzeitig tagtäglich die Menschenrechte von Flüchtlinge mit Füßen tritt und sich in die Angelegenheiten anderer Länder einmischt und somit auch dort für Unruhe und Unterdrückung sorgt.
Nach Artikel 3 des Grundgesetzes „sind alle Menschen gleich; niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschau¬ungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behin¬de¬rung benachteiligt werden“.
Das Massensterben von tausenden von Flüchtlingen auf dem Weg nach Europa ist eine Verletzung der Menschenrechte und eine humanitäre Katastrophe. Es ist ein Verbrechen an den Schutzsuchenden, wenn sie gezwungen sind diese gefährlichen Fluchtwege zu wagen, denn sie bekommen kein Einreisevisum im Heimatland. Die Ursache dieses entsetzendes Massensterbens ist das Ergebnis der Flüchtlingspolitik der Europäischen Union, die wir auf schärfsten kritisieren. Menschen fliehen aus ihren Ländern wie z.B. aus Afghanistan, weil sie dort ihrer Lebensgrundlagen beraubt werden und ihre Menschenrechte täglich missachtet werden. Deutschland mischt dabei militärisch noch kräftig mit, ohne eine Verbesserung für die Bevölkerung zu erreichen.
Deshalb fordern wir:
- einen sicheren Aufenthalt und Asylrecht auf antifaschistischer Grundlage für alle Menschen, die bei uns Schutz und Zuflucht suchen.
- die Abschaffung der Monate lange Prüfung der Beschäftigungserlaubnis für Flüchtlinge. Ein sofortiges Recht auf Arbeit für sie.
- eine umfassende medizinische und psychische Versorgung mit Kranken¬kassen-Karte
- freie Ort und Wohnungswahl für Flüchtlinge
- eine menschliche Flüchtlingspolitik auf Europaebene durchsetzen
- Deutsche Truppen raus aus anderen Ländern!
(einstimmig verabschiedet, 14.06.2015, durch 9. Bundesdelegierten-Versammlung des Frauenverbands Courage e.V.
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Download der Resolution (PDF)
Diese und alle weiteren verabschiedeten Resolutionen der 9. Bundesdelegiertenversammlung des Frauenverbandes Courage findet ihr auch als Klartext barierrefrei auf der Webseite der Bundesgeschäftsstelle.




Im Rathaus der Stadt Essen unterzeichneten Peter Renzel, Sozialdezernent der Stadt Essen, Dr. Kundt, Leiter des Gesundheitsamtes Essen, Gerda Kaßner, Gleichstellungsbeauftragte, Geschäftsführung Runder Tisch Häusliche Gewalt Essen, die Geschäftsführer und Ärztinnen und Ärzte der Essener Krankenhäuser den gemeinsam entwickelten Essener Standard zur Versorgung von Opfern häuslicher Gewalt in Essener Notfallambulanzen.
Der Essener Standard unterstützt eine Versorgung, die medizinische, rechtsverwertbare und soziale Behandlung einbezieht und führt somit zu einer umfassenden, optimierten Versorgung von Opfern häuslicher Gewalt in Essener Notfallambulanzen.
Häusliche Gewalt stellt noch immer eins der größten Gesundheitsrisiken für Frauen dar. Ärztinnen und Ärzte sind oftmals die ersten und einzigen Ansprechpersonen von Opfern häuslicher Gewalt und sind somit Schlüsselpersonen, die die Gewaltspirale unterbrechen und Prävention leisten können.
Der Work Flow plus Anlagen, des Essener Standards, bietet Ärztinnen, Ärzten und Pflegepersonal abrufbare Informationen zur umfassenden Versorgung der Opfer, darin enthalten auch Hinweise zu den psychosozialen Hilfsangeboten und lokalen Netzwerken. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit ist erforderlich um den Opfern von häuslicher Gewalt effektiv helfen zu können.
Essen, 12.5.2015
Weitergehende Informationen und der Essener Standard mit dem Work Flow plus Anlagen und die Projektdokumentation hier zum Download:
Essener Standard mit Unterschriften
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Stellungnahme auf Facebook (Klartext, barrierefrei)
Download Stellungnahme (PDF)
Liebe KollegInnen, sehr geehrte VertreterInnen von Partnerorganisationen und
UnterstützerInnen von SOLWODI,
wir freuen uns, dass wir aktuell in NRW zwei SOLWODI Stellen
Streetwork im Prostitutionsmilieu
neu einrichten können.
Dazu unsere Bitte, die Ausschreibung an mögliche Interessentinnen
weiterzuleiten. Vielen Dank.
Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung!
Mit vielen Grüßen aus Boppard!
Download der Stellenausschreibungen von SOLWODI Deutschland e. V. im PDF-Format:
Helga Tauch
Referentin
SOLWODI Deutschland e.V.
Propsteistr. 2
56154 Boppard-Hirzenach
Tel: 06741-2232
Fax: 06741-2310