Handschriftlicher Bericht einer 10-Jährigen zur Anti-Faschisten-Demo am 1. Mai 2015

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Eine Couragefrau aus Essen schreibt:

Der Text unten wurde von einem 10-jährigen Mädchen geschrieben, das zusammen mit uns, Courage Essen, am 1. Mai gegen die Faschisten demonstriert hat. Ich glaube, sie war das erste Mal auf einer Demonstration. Was sie geschrieben hat, ist aber sehr treffend …

Wir waren gegen die Faschisten von 17 bis 24 Uhr auf den Beinen, aber hinterher waren alle sehr stolz und glücklich, dass es uns gelungen ist, sie zum Aufgeben zu zwingen.

Text des handschriftlichen Berichtes

Mein Erlebnis am 1. Mai 2015

Am 1. Mai 2015 war ich auf einer Demo gegen Nazis! Um 17.20 Uhr waren wir auf dem Krayer Marktplatz. Um 17.40 Uhr kamen die ersten Nazis. Kurz darauf erfuhren wir, dass am Bahnhof um die 300 Anti-Faschisten (gegen Nazis) festgehalten wurden. Um 18.15 Uhr waren fast alle Faschisten (Nazis) da. Ein paar Leute hatten Megafone dabei, einer hatte sogar ein Mikro mit Lautsprecher dabei. Der mit dem Mikro hat mal Musik laufen lassen, manchmal aber auch Sprüche wie: „1. Mai Nazi-frei! Ihr habt den Krieg verloren! Ihr habt den Krieg verloren!“ Oder wie „Ho! Die! Internationale Solidarität!“.

Um 18.15 Uhr sind wir zur Bonifaziusstraße gelaufen. Dort durften wir dann nicht demonstrieren und wurden auch nicht weitergelassen. Denn wenn wir einfach die Straße weitergelaufen wären, wären wir direkt am nächsten Anhaltspunkt gewesen. Aber da die Polizei alles abgesperrt hatte, ging es nicht. Deshalb durch einen ziemlich blöden Umweg zur Rotthauser Straße gehen. Als wir in der Rotthauser Straße ankamen, wurde uns berichtet, dass ein Mann von uns festgenommen wurde. Später wurde uns gesagt, dass die Faschisten zurück zum Bahnhof mussten.

Danach sind wir noch eine Art Siegestunde gegangen, wo wir aber wieder aufgehalten wurden. Aber wir sind trotzdem heil nach Hause gekommen.M., 10 Jahre, aus Essen

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Download handschriftlicher Beitrag einer 10-Jährigen zur Anti-Faschisten-Demo am 01.05.2015 (PDF)

Aufbruch der Frauen zur Weltfrauenkonferenz – der Countdown hat begonnen!

Über 150 Teilnehmerinnen am 9.5.2015 im Kultursaal der Horster Mitte in Gelsenkirchen setzten ein klares Zeichen: Die Frauen auf der Welt sind nicht aufzuhalten!
Großen Applaus gab es für eine kulturelle Überraschung zu Beginn. Kejsi aus Albanien, elf Jahre jung, begeisterte mit dem Vorschlag für eine Hymne zur Weltfrauenkonferenz 2016 „women of the world we arise“ begleitet von Peter Reichmann auf der Gitarre. Ab jetzt sind es noch zwei Wochen bis zum Pfingstjugendtreffen – alle Mädchen und jungen Frauen sind aufgerufen: beteiligt euch am Songcontest für die Hymne zur Weltfrauenkonferenz 2016!
Monika Gärtner Engel, Europakoordinatorin der Weltfrauenkonferenz spannte mit Bildern und Berichten einen großen Bogen vom quicklebendigen Prozess der Vorbereitung bis zu einem Feuerwerk von Aufgaben.
Der Blick ging nach Nepal auf das Dach der Welt, unser Mitgefühl gilt den Frauen und Familien nach dem verheerenden Erdbeben. Gisela Hornschuh, Frauenverband Courage Gelsenkirchen: „Besonders beeindruckt hat mich die kontroverse Diskussion, ob angesichts des Erdbebens in Kathmandu die Weltfrauenkonferenz 2016 dort realistisch stattfinden kann. Die Frauen aus Nepal sagen: Jetzt erst recht! Aber es gibt auch Bauchschmerzen, ob bei Notlage dort nicht dringend andere Maßnahmen Vorrang haben.“ Klar wurde: von der Konferenz dort Abstand zu nehmen, wäre jetzt das falsche Signal. Wir Basisfrauen geben nicht so leicht auf! Beschlossen wurde ein Brief an die Frauen in Nepal, alle ihre Probleme und Einwände offen zu nennen und die Frauen auf der Welt mit einzubeziehen, Lösungen zu finden.
Der Nachmittag war selbst eine Reise um die Welt: Dazu gehörte das Fazit der Delegierten bei der 4. Europakonferenz zur Weltfrauenkonferenz in Athen 2015: „Frauen der Welt, werdet stark, indem ihr euch organisiert!“
Die Erfahrungen einer Reisedelegation am 8. März nach Kobané machte deutlich: Dieser Krieg ist nicht vorbei. Während die IS-Faschisten sich frei bewegen können, herrschen barbarische Zustände und wird Helfern die Einreise verboten. Einstimmig wurde eine Resolution beschlossen mit der Forderung nach einem großzügigen humanitären Korridor. Diese und weitere Beschlüsse und Resolutionen sind nachzulesen auf der Homepage: www.weltfrauenkonferenz.de
Großen Erfolg brachten die Spendensammlungen: 300,27 € für die Weltfrauenkonferenz, 360,97 € für die Erdbebenhilfe in Nepal und on top 180,53 € für die Versteigerung einer griechischen Vase.
Spannend wurde es mit einer Live-Verbindung zur Bundesdelegiertenkonferenz von Verdi, die zeitgleich stattfand. Große Freude im Saal: Die Unterstützung der zweiten Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Nepal wurde dort beschlossen!! Damit kommt weiterer Wind in die Segel auf dem Weg von Deutschland nach Kathmandu!
Die Veranstaltung klang sehr passend aus mit dem Lied von der 1. Weltfrauenkonferenz in Caracas 2011 „Vamos mujeres“. Bald heißt es in Nepal „Willkommen – Namaste“. Bis dahin ist es für die Basisfrauen in vielen Ländern ein schwieriger und lohnender Weg. Die Weltfrauen haben allen Grund zur Zuversicht: sie sind fünf Jahre vorangekommen im weltweiten Prozess der Weltfrauenkonferenzen der Basisfrauen! Lasst uns vorwärts gehen! Frauen erklimmen die höchsten Berge!
Mit couragierten Grüßen und der Bitte um Veröffentlichung

Petition Bündnis „Stop Sexkauf“ – bitte unterschreiben und teilen!

Liebe MitstreiterInnen und Interessierte an
„Stop Sexkauf!“,

Die Gesetzesform zur Prostitution soll angeblich bereits am 1. Juni veröffentlicht werden. LobbyistInnen jubeln schon jetzt über dieses „Prostitutionsschutzgesetz“, das ihnen kaum Grenzen setzt. Aus unserer Sicht fehlen die wichtigsten Punkte oder sind bis zur Wirkungslosigkeit aufgeweicht. Mit solch einer „Reform“ wird Deutschland auch in Zukunft ein Eldorado für Frauenhändler und Einreiseland für Sextouristen bleiben.

Das muss gestoppt werden!
Wir vom Bündnis „Stop Sexkauf“ fordern eine grundlegende Neuausrichtung des Prostitutionsgesetzes in Deutschland und haben eine weltweite Petition in 3 Sprachen gestartet. Im Ausland sind namhafte Organisationen „entsetzt“ über die inhumanen Verhältnisse im deutschen Prostitutionsgewerbe und international steht das Pro-Prostitutionsland Deutschland heute fast allein da. Diese Petition drückt auch eine weltweite Empörung gegenüber Deutschland aus!

Wir brauchen dringend Eure/Ihre Hilfe, daher bitten wir um Unterzeichnung und Weiterleitung dieser Petition!

Das Ziel ist zunächst, 100.000 Unterschriften zu bekommen, dann nimmt sich abgeordnetenwatch.de der Sache an und fordert von jeder Person des Bundestages eine Stellungnahme. Ferner versuchen wir, die Presse für das Ziel des Sexkaufverbotes stärker zu interessieren. Wir haben UnterstützerInnen in allen Teilen der Welt, wie aus der Liste in der Petition zu sehen ist, das unterstreicht das große Interesse im Ausland, das einer deutschen Initiative gegen Sexkauf entgegengebracht wird.

Wir brauchen aber Ihre Unterstützung auch aktivin Ihren Regionen und Netzwerken, indem sichtbar wird, wie breit in Deutschland die Ablehnung der derzeitigen Prostitutionspolitik ist. Welche selber aktiv werden möchte, damit wir gemeinsam das Ziel des Sexkaufverbots in Deutschland erreichen, dann bitte mit unserem Bündnis in Verbindung setzen über ,ed.kooltuo@fuakxespots  herzlichen Dank!

Dr. Anita Heiliger

für das Bündnis Stop Sexkauf, erreichbar über:

ed.kooltuo@fuakxespotsStop Sexkauf

www.stop-sexkauf.org

Programm im Hotspot Mädchen- und Frauenpower – Aktionsschwerpunkt „Fight Sexism“

17. internationales Pfingstjugendtreffen- Programm im Hotspot Mädchen und Frauenpower

17. Internationales Pfingstjugendtreffen
17. Internationales Pfingstjugendtreffen

 

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Download Programm im Hotspot „Mädchen- und Frauenpower für internationale Solidarität und eine lebenswerte Zukunft (PDF)

Courage Essen beim Internationalen Pfingstjugendtreffen, Gelsenkirchen, Trabrennbahn, 23./24.Mai

Courage Essen and Friends findet ihr beim Pfingstjugendtreffen im

„Hotspot Mädchen- und Frauenpower“

Mit Info/Gesprächs-Stand Samstag und Sonntag, Schwerpunkt Thema „Prostitution…“

Mit workshop  zum Thema: „Kein Sexkauf in Deutschland!“ (geplant Sonntag, 13-14 Uhr – bitte Programmänderung verfolgen)

Mit der Mädchentanzgruppe „Open your Eyes“ : Internationale Tänze und Tanzworkshop „Break the Chains“ (von der One-Billion-Rising-Bewegung). Ihr Thema ist: „Mobbing, Drogen, Rassismus, Sexismus – nicht mit uns!“ Samstag, 23.5.,15.30-16.30 Uhr und 17.30-18.30 Uhr.

Auch bei der großen Open-Air-Veranstaltung ab
20 Uhr tanzen „Open your Eyes“

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Download Flyer Aufruf Pfingstjugendtreffen (PDF)