Kundgebung und Demo am 8. März 2016 in Essen

8marz-Aufruf

Frauen! Leben! Freiheit! Women! Life! Freedom
Jin! Jiyan! Azadi! Femmes! Vie! Liberté! نساء! حياة! حرية!
WANN?
Am Dienstag, den 08. März 2016 von 17.00 – 19.00 Uhr
WO?
In Essen, Willy- Brandt-Platz (Hauptbahnhof)
WAS?
Reden. Lieder, Gedichte am offenen Mikrofon,
Tanz mit „Open your Eyes“, „Kumpels und Kerle“ verkaufen Kaffee und Kuchen
Bringt Eure Transparente, Plakate, Infos (möglichst auch kleinem Tisch) mit!
FÜR WEN?
Jede/r kann mitmachen!
Außer Menschen mit frauenfeindlicher, rassistischer oder faschistischer Gesinnung
WILLKOMMEN-WELCOME!
Aktionsbündnis 8. März 2016 (Namen…)
Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, gehen Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt auf die Straße. Seit über 100 Jahren organisieren wir uns und kämpfen gemeinsam. Wir fordern echte Gleichberechtigung und die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Wir wollen eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung von Mensch und Natur. Die weltweite Vernetzung der Frauenbewegung nimmt einen Aufschwung! Überall kämpfen die Frauen und Mädchen und machen sich stark für ihre Rechte. Frauen haben schon viel erreicht, aber noch nicht genug.

Her mit dem ganzen Leben – wir wollen BROT und ROSEN!

Der 8. März 2016 ist ein besonderer Tag für uns Frauen. Denn kurz danach, vom 13.-18. März, findet die 2. Weltfrauen-konferenz der Basisfrauen in Nepal statt!
Die nepalesischen Frauenorganisationen haben entschieden: Trotz des wirtschaftlichen Embargos ihres Landes durch die indische Regierung wollen sie die Weltfrauen in Kathmandu empfangen! Eine großartige und mutige Entscheidung. Wir als Teil der Weltfrauen versprechen: Wir werden gemeinsam für die Teilnahme vieler Frauen, für Essen, Trinken, Wohnen und eine solidarische Konferenz-Atmosphäre sorgen.

ViSdP: S. Keil, Couragezentrum Essen, Goldschmidtstraße 3

Der Internationale Frauentag, 8. März – weltweit ein besonderer Tag!

1910

beschließen 100 Teilnehmerinnen aus 17 Ländern der II. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen, “alljährlich einen Frauentag” durchzuführen, der “internationalen Charakter” tragen sollte. Wichtigster Inhalt war die Forderung nach dem Frauenwahlrecht. Der Vorschlag zu einem solchen besonderen Frauentag kam von den beiden deutschen Sozialistinnen Clara Zetkin und Käthe Duncker.

1911

Am 19. März fand der 1. Internationale Frauentag in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA statt. Über 1 Million Frauen und Männer nahmen an den Veranstaltungen teil. 1914 schlossen sich Frankreich, Holland, Schweden, Tschechoslowakei und Russland an…

1917

Textilarbeiterinnen in Russland (Petrograd) begannen am 8. März – dem 23. Februar nach dem alten russischen Kalender – in Russland mit der ”Februarrevolution”, die den Sturz des Zaren einleiten sollte. 1920 wurde in Erinnerung an dieses Ereignis das Datum des Internationalen Frauentags auf den 8. März festgesetzt.

1990er Jahre

Die Frauen erklärten nun alle gesellschaftlichen Fragen zu ihrer Sache: Forderungen gegen die Umweltzerstörung, Ausplünderung der Entwicklungsländer, Kriegstreiber und Verursacher des weltweiten Flüchtlingselends genau so wie ”klassische” Frauenforderungen nach Abschaffung des § 218 oder Ächtung sexueller Gewalt. An vielen Orten wuchs der Zusammenschluss von Frauen in neuen Aktionsbündnissen.

2006

Frauen/Verbände lehnen das familien- und frauenfeindliche Programm der Großen Koalition unter Frau Merkel ab – Mehrwertsteuererhöhung, Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre, drastische Verschlechterungen im Bildungs- und Gesundheitsbereich, bei der Jugend- und Frauenarbeit.

Der 8. März ist heute aktueller denn je!

Ausgerechnet im 21. Jahrhundert – mit Gleichstellungsgesetzen, dem größten gesellschaftlichen Reichtum, höchsten technischen und medizinischen Fortschritt und modernster Haushaltsführung – sind Frauen von der echten Gleichberechtigung noch weit entfernt.

(aus: Broschüre des Frauenverbands Courage, 1 €, erhältlich in der Geschäftsstelle)

„Wir sollten gelernt haben, nicht das, was uns trennt,
sondern das, was uns eint, in den Vordergrund zu stellen.“
Hanna Melzer, 1947

Aufruf zur Kundgebung am 1. Februar, 17 Uhr, Porschekanzel/Marktkirche gegen Sexismus und Rassismus

Der Frauenverband Courage Essen ruft für Montag, den 1. Februar um 17 Uhr vor der Marktkirche/ Kettwiger Straße zu einer „Kundgebung gegen Sexismus und Rassismus, für Solidarität und Befreiung der Frau weltweit“ auf. Es gibt ein offenes Mikrofon, damit alle ihre Meinung sagen können. Frauenfeindliche und rassistische Beiträge sind nicht erwünscht. Plakate, Lieder, Gedichte, Tänze in allen Sprachen der Welt dagegen sehr! Kommt alle und verbreitet diese Nachricht! Unser Statement zu den Sylvester-Übergriffen findet ihr hier auf dieser Seite…

No Sexism no racism