Telegramm Solidaritätsmarsch #FreeIran, 13.1.18
Eine Reise zu den mutigen Frauen „Opfer des Krieges“ nach Sarajevo
Massenvergewaltigung als Kriegswaffe – eine Reise zu den mutigen Frauen „Opfer des Krieges“ nach Sarajevo

Wir, Gabi, Karin vom FV Courage Bochum und Vesna, waren im Sommer 2017 mehrere Tage zu Besuch bei der Vereinigung „Frauen als Kriegsopfer“ in Sarajevo und wir haben viel erlebt und erfahren über den fast schon vergessenen Krieg in Bosnien und Herzegowina 1992 -1995 und die Massenvergewaltigung an Frauen.
Wir, Gabi, Karin vom FV Courage Bochum und Vesna, waren im Sommer 2017 mehrere Tage zu Besuch bei der Vereinigung „Frauen als Kriegsopfer“ in Sarajevo und wir haben viel erlebt und erfahren über den fast schon vergessenen Krieg in Bosnien und Herzegowina 1992 -1995 und die Massenvergewaltigung an Frauen.
Wie der Kontakt zustande kam
Wir hatten Medhita Oruli und Bakhira Hasecic, die Vorsitzenden, letzten Herbst beim Europatreffen der Weltfrauen 2016 kennengelernt. Bakhira und Medhita hatten ihr Projekt damals auch bei Courage Bochum vorgestellt. Wir haben die beiden ins Herz geschlossen und ihre Einladung zu einem Besuch in Sarajevo gerne angenommen.
Situation in Sarajevo 1992 – 1996
Nach dem Auseinanderbrechen des ehemaligen Jugoslawiens und der Abspaltung der Republiken von Slowenien, Kroatien sowie Bosnien und Herzegowina begann 1991 ein Krieg in Slowenien, 1992 in Bosnien und Herzegowina, der unsägliches Leid über die Bevölkerung aller Republiken brachte. (…)
Streiten? Na klar! Auf Augenhöhe und ohne zu verletzen…
Hear our Voice – Buch von den Weltfrauen aus Afrika – Neuerscheinung – 15 EUR
2017_Flyer_Hear our Voice als PDF zum Download
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Mitstreiterinnen und Unterstützer,
ich freue mich sehr, euch heute im Anhang ein wunderbares Buch, eine Neuerscheinung vorstellen zu können:
„Hear our Voice“ – Frauen Afrikas erheben sich .
Diese Neuerscheinung ist etwas ganz besonderes. Die Idee für das vorliegende Buch entstand auf der 2. Weltfrauenkonferenz 2016 in Nepal. Dort hörten wir interessante Berichte von den Delegierten aus Afrika. Sie zeichneten ein anderes Bild von diesem Kontinent und seinen Menschen. Dieses andere Afrika der mutigen und kämpferischen Frauen und ihrer Basisbewegungen, das wollten wir vielen Menschen näher bringen.
Das Ergebnis ist ein Gemeinschaftswerk von „Weltfrauen“ aus Afrika und Deutschland:
Die zehn Autorinnen sind Vertreterinnen von Frauenbewegungen in zehn afrikanischen Ländern. Couragegruppen aus verschiedenen Teilen Deutschlands haben die Texte übersetzt, Bildmaterial gesammelt usw.
Wir, die Redaktion freuen uns sehr, dass die Idee nun Gestalt angenommen hat.
Pünktlich zur Weihnachtszeit kann „Hear our Voice“ bestellt werden. Der Erlös dient der Finanzierung der kontinentalen Arbeit unserer Weltfrauen in Afrika.
Wir hoffen und wünschen, dass Euch das Buch genauso gut gefällt, wie uns die Erstellung Freude machte.
Bestellungen nehme ich gegen Vorkasse gerne entgegen.
Herzlichst, Suse
(Europa-Koordinatorin Weltfrauenkonferenz)
Tag gegen Gewalt: Beschluss der Teilnehmerinnen der Straßenaktion in Essen „Wir kämpfen gemeinsam für aufklärende und gegen sexualisierende Werbung“
25.11.17 Beschlüsse als PDF Datei zum Download
Frauen am 25.11.17 mit der Soli-Erklärung
25.11.2017, Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Kindern
Beschluss der Teilnehmerinnen der Straßenaktion in Essen
„Wir kämpfen gemeinsam für aufklärende und gegen sexualisierende Werbung“
Das Urteil gegen Kristina Hänel muss weg! Die Information auf ihrer website zur Möglichkeit des Schwangerschaftsabbruchs ist richtig und wichtig für uns Frauen und für schon geborene Kinder und ihre Zukunft. Wir reihen uns ein in die Soli-Bewegung mit Kristina Hänel und kämpfen mit allen gemeinsam, bis die Verurteilung von Kristina Hänel zu 6000 Euro Strafe wegen „verbotener Werbung“ zurückgenommen ist!
Wir fordern von amazon und den verschiedenen Herstellern und Unterstützern, wie z.B. Telecom, dass sie das gesamte sexistische, kindermissbrauchende und menschenverachtende Sortiment von TShirts mit der Aufschrift „Blowjob is better than no job“ aus ihren Programmen, Werbungen und Angeboten rausschmeißen.
Denn sie fordern objektiv Jugendliche und sogar Kinder direkt zu sexuellen Dienstleistungen als Ausweg aus der Jugendarbeitslosigkeit auf.
Redebeitrag am 25.11.2017
Da wird eine Ärztin zu 6000 € Strafe verurteilt, weil sie auf ihrer Internetseite Informationen zum Schwangerschaftsabbruch gibt. Das ist voll in unserem Sinn, denn wir sagen:
„Mein Bauch gehört mir!“
Aber, nach deutschem Gesetz ist Information über die Möglichkeit von Abbruch einer Schwangerschaft verbotene Werbung!
Nicht verboten in Deutschland ist Werbung für Bordelle, für „100 girls, 30€, Sex, Bier und Würstchen so viel und wie Du es willst“…
Schaut euch um, überall hängen solche Plakate, auch in unserer Stadt.
Nicht verbotene Werbung ist auch diese besonders widerliche bei Amazon:
„Lustige Sex-TShirts“, für Kinder und Jugendliche zu Weihnachten mit der Aufschrift:
„Blowjob is better than No Job“
Das ist Aufforderung zur sexuellen Dienstleistung von Mädchen an Männern. Speziell zum Blowjob, das heißt „Dem Mann einen Blasen, den Penis in den Mund nehmen und den Mann befriedigen“.
Wenn Du „No Job“ hast, kannst Du Dir doch so Dein Geld verdienen.
Leute, wo leben wir denn?
Wir leben in einem Land, in dem Prostitution ein Beruf wie jeder andere ist. Sogar beim Jobcenter können sie Deine Tochter als Prostituierte vermitteln. Das ist deutsches Recht.
51 Jugendliche und Kinder suchten 2015 die Jugendhilfe der Mitternachtsmission auf, um aus der Prostitution auszusteigen. Wie viele Kinder in Prostitution gibt es noch in ganz Deutschland, die sich nicht irgendwo melden, um Hilfe zu holen? Wir wissen es nicht.
Wir fordern:
Verbot von sexistischer Werbung, Verbot und Ächtung des Systems Prostitution –
Verbot von Sexkauf!
Schützen wir uns und unsere Kinder.
Nebenbei freuen wir uns, dass gerade jetzt die Amazon-Mitarbeiterinnen streiken – gegen die miserablen Arbeitsbedingungen. Wir drücken ihnen die Daumen, dass sie Erfolg haben!
Mit Amazon und all der anderen sexualisierenden Werbung sind wir noch längst nicht fertig.
Macht mit, kämpft mit, organisiert euch im Frauenverband Courage!











