Update 1. Mai, Fotos mit Abstand und Maske ein tolloe Aktion!

 

 

 

1. Mai – wir sind dabei!

Kundgebung  10 – 10:35 Uhr Katernberger Markt, danach Kundgebung auf dem Weberplatz Essen- City

Wir wollen Brot und Rosen!

Wenn wir zusammen gehen, geht mit uns ein schöner Tag, durch all die dunklen Küchen, und wo grau ein Werkshof lag, beginnt plötzlich die Sonne unsre arme Welt zu kosen, und jeder hört uns singen: Brot und Rosen!

Wenn wir zusammen gehen, kämpfen wir auch für den Mann, weil unbemuttert kein Mensch auf die Erde kommen kann. Und wenn ein Leben mehr ist als nur Arbeit, Schweiß und Bauch, wollen wir mehr, gebt uns das Brot, doch gebt die Rosen auch!

Wenn wir zusammen gehen gehen unsre Toten mit. Ihr unerhörter Schrei nach Brot schreit auch durch unser Lied. Sie hatten für die Schönheit, Liebe, Kunst, erschöpft nie Ruh. Drum kämpfen wir ums Brot und wollen die Rosen dazu!

Wenn wir zusammen gehen kommt mit uns ein bessrer Tag. Die Frauen, die sich wehren, wehren aller Menschen Plag. Zu Ende sei, dass kleine Leute schuften für die Großen, :Her mit dem ganzen Leben, Brot und Rosen!:

 

Update: https://fvcourage.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1100:200428-moria-lesbos-packen-lastwagen-in-gelsenkirchen&catid=36:vor-ort&Itemid=41Soforthilfe Moria – Telegramm

 

 

#Mundschutz heißt nicht mundtot“

Telegramm Courage-Soforthilfe Moria – Essen solidarisch!

24 Nähmaschinen, 10 Bügeleisen, ca 30 Scheren und Massen an Stoffen und tollem Nähzubehör ergaben 40 Kisten.
565 Euro Spende für die Transportkosten konnten wir überweisen (davon 305€ durch Verkauf von 61 Masken/ je5.-), der Rest reine Spende von ca 20 Leuten.
Etliche Courage-Zeitungen und Leporellos, gute Kurzgespräche und neue Interessentinnen für unseren Verband.
Uns bekannt sind noch 200 € Spenden durch unseren Aufruf an das SI-Konto für Moria, etliche weitere sind angekündigt.
Und so ging das:
Mittwoch kam die Pressemeldung raus, danach ca 38 Anrufe bis Donnerstag mittag.
2 Frauen und 1 Mann holten bei 11 Leuten im ganzen Stadtgebiet Sachspenden ab. Alle anderen kamen selbst und noch ca 20 mehr am gleichen Abend.
2 Frauen haben von 17-20 Uhr Spenden angenommen, Gespräche geführt, Sachen sortiert, Packen vorbereitet.
Donnerstag von 10-15 Uhr 3 Frauen und 1 Mann verpacken und beschriften 40 Kisten.
Um 17 Uhr laden 1 Frau und 2 Männer alles in den Transporter, zu zweit ausladen in Gelsenkirchen zum Transport nach Hamburg, von da nach Griechenland. Feddich.
Zitat einer Spenderin: „Ihr habt geschafft, dass wir in Essen wieder mehr zusammenhalten“
Zitat von Anna (nachdem viele der Courage-Gruppe sich bei den Aktivistinnen bedankt haben): „Kein Problem, was wir machen können, machen wir. Ist selbstverständlich“
Die Leute waren richtig froh, etwas sinnvolles tun zu können und haben sich alle überschwenglich und von Herzen bedankt für unsere Aktion! Besonders imponiert hat den Meisten, dass diese Soforthilfe Hilfe zur Selbsthilfe ist. Für Flüchtlinge in Moria und Bewohner auf Lesbos, die ihr Leben selbst organisiert haben und zusammenarbeiten, z.B. Masken für die Krankenhäuser herstellen. Dafür brauchen sie unsere Spenden.
Wie gut sie alle die Organisation des bundesweiten Transportes fanden, ist unschwer zu sehen an der echt überraschenden Höhe der Spenden in so kurzer Zeit!

Kleines Video davon:
https://wetransfer.com/…/2cabd105a0ca4ea94975f0f2345…/8848d8

Und nochn paar Fotos im Anhang

Wir sind happy und k.o., bis demnächst, bleibt alle gesund,
wir sehen uns unter unserem neuen Motto, von den Berliner Couragefrauen geklaut: „Mundschutz heißt nicht mundtot!“

Nähmaschinen für Lesbos

Pressemeldung:

Nähmaschinen für Lesbos

Frauenverband Courage organisiert Spendensammlung für Flüchtlinge

Die Courage-Gruppe Essen unterstützt das Projekt zur Soforthilfe für Flüchtlinge und Bewohner/innen in Moria/Griechenland, damit sie für sich und die Krankenhäuser auf Lesbos Gesichtsmasken selbst herstellen können.

Der Frauenverband Courage hat sich verpflichtet, eine bundesweite  Spendensammlung zu organisieren. Gebraucht werden  funktionierende Nähmaschinen, Baumwollstoffe (z.B. Tischdecken, T-Shirts, Bettbezüge und Laken), Nähgarn, Gummiband, Schrägband, Scheren, Nähmaschinennadeln, Bügeleisen usw.

Die Sachspenden können am Mittwoch, 22. April von 17-19 Uhr im Mädchen- und Frauenzentrum Courage; 45127  Essen/Ostviertel, Goldschmidtstraße 3/ Ecke Engelbertstraße  unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen abgegeben werden. Wer keinen Mundschutz hat, kann dort direkt welche kaufen –  gegen Spende für die Transportkosten nach Lesbos. Einmalhandschuhe sind vorhanden.

Bis Donnerstag, 23. April, 12 Uhr mittags können Sachspenden auch zu anderen Terminen abgegeben oder abgeholt werden. Terminvereinbarung mit Susanne Keil, Telefon 0201-556323 oder Felizitas Cosmo 0201-581319

Mehr Informationen gibt es unter www.fvcourage.de oder www.solidaritaet-international.de

Auch nach dem 23. April sind Geldspenden wichtig und willkommen. Sie gehen direkt und ohne Abzüge nach Moria/Lesbos zur Unterstützung der Selbstorganisation der Flüchtlinge und EinwohnerInnen dort:

Solidarität International e.V.
Frankfurter Volksbank
DE86 5019 0000 6100 8005 84
Stichwort „Moria/Lesbos

Spendenstand am 17.4. 2020: 37.478 Euro!!!

Vielen Dank und bleiben Sie alle gesund!

Susanne Keil,

Courage Essen e.V.

 

 

Ein Band der Solidarität nach Lesbos/ Moria

UPDATE 16.4.2020: Aktueller Spendenstand 29.548 Euro!!!!

Liebe solidarische Menschen in Essen,

ab heute bis Ende April startet der Frauenverband Courage e.V. bundesweit eine Soforthilfeaktion für die Flüchtlinge und BewohnerInnen auf Lesbos/ Griechenland, gemeinsam mit „Solidarität International“. Wir Frauen von Courage Essen organisieren die Aktion in Essen. Couragefrauen aus Essen berichten über den gefährlichen Mangel an Schutzmaßnahmen und auch viel zu wenig Tests bei ihrer Arbeit in Kliniken, Altenheimen, häuslicher Pflege hier. Sie kämpfen darum und viele müssen erst lernen, sich selbst zu organisieren. Unsere Ortsgruppe hilft ihnen dabei. Und trotzdem unterstützen viele dieser Frauen das Projekt der Soforthilfe für die Menschen auf Lesbos aus vollem Herzen. Über 120 Städte und Kommunen sind bereit, Flüchtlinge aufzunehmen und dürfen nicht. Hotels und Pensionen stehen leer. Gerade mal 50 Kinder will die Bundesregierung nach Deutschland holen. Ein Armutszeugnis, oder? Corona kennt keine Grenzen, wir auch nicht.

Deshalb hier der Aufruf zur Soforthilfe für Flüchtlinge und BewohnerInnen auf Lesbos!
Ein Band der Solidarität über Grenzen hinweg knüpfen!
Soforthilfe für Flüchtlinge und Bewohner der Insel Lesbos/Griechenland!
Auflösung der Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln der Ägäis!

42 000 Geflüchtete, davon 5000 Kinder, sind unter erbärmlichsten Bedingungen in den völlig überfüllten Lagern auf den griechischen Inseln zusammengepfercht, 20 000 allein in Moria auf Lesbos. Ihre Lage spitzt sich täglich zu. Einen wirksamen Schutz gegen das Corona-Virus gibt es nicht – eine tödliche Bedrohung. Die Lager müssen sofort aufgelöst und alle Flüchtlinge in sicheren Orten untergebracht werden.

Einheimische und Flüchtlinge organisieren sich gemeinsam
Ausländische Hilfsorganisationen zogen fast alle ihre Helfer*innen ab. Griechische Freiwillige, Bewohner/*innen von Lesbos und Flüchtlinge arbeiten zusammen. Sie halten nach Möglichkeit Ordnung im Lager, lehren die Kinder so gut es geht hygienische Maßnahmen einzuhalten, unter diesen Bedingungen fast ein Unding. Sie halten das Leben notdürftig aufrecht. Michalis Aiwaliotis, seit Jahren ehrenamtlicher Helfer im Lager Moria, berichtet von drei Projekten: Nähen von Gesichtsmasken, Organisierung von Tankwagen mit Trinkwasser, Beschaffung von Hygieneartikeln und Lebensmitteln und Seifenproduktion aus Olivenkernen.
Diese Selbstorganisation braucht unsere dringende Unterstützung. Jetzt sofort!

Die Solidaritäts- und Hilfsorganisation „Solidarität International“ hat mit der Selbstorganisation der Flüchtlinge und Bewohnern auf Lesbos „OXI – Lesbos resists Corona“ einen Solidaritätspakt geschlossen. Er enthält die Verpflichtung, sowohl politisch für die sofortige Auflösung der Lager einzutreten als auch nach Kräften sofortige, konkrete Hilfe zu leisten. Eine Spendensammlung läuft schon seit einigen Tagen gut an, die ersten Beträge sind überwiesen.
Der Frauenverband Courage unterstützt dieses Projekt aus vollem Herzen!
Das Nähprojekt ist bereits erfolgreich, braucht aber noch viel mehr Nähmaschinen, Stoff und Zubehör.
Der Frauenverband Courage hat sich verpflichtet, eine bundesweite Nähmaschinen- und Stoffsammlung zu organisieren. Von Hamburg aus wird der Transport starten, sobald die erste Palette voll ist!
Sicher gibt es noch eine funktionierende Nähmaschine in Kellern, die so eine sinnvolle Verwendung bekommen. Oder Stoff und Nähzubehör (Garn, Gummiband, Schrägband, Scheren, Nähmaschinennadeln usw.).
Spendet funktionierende Nähmaschinen, Stoffe und Nähzubehör für das Nähen von Gesichtsmasken!
Auch selbst hergestellte Gesichtsmasken sind willkommen. Courage-Frauen werden unter den schwierigen Bedingungen der Ausgangsbeschränkungen an ihren Orten unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen dafür sorgen, dass die gespendeten Gegenstände abgegeben werden können oder abgeholt werden. Sie sorgen für ordnungsgemäße Verpackung für den Transport nach Moria. Auch Geldspenden für die Transportkosten oder für Einkäufe vor Ort sind willkommen. Spenden können direkt überwiesen werden auf folgendes Spendenkonto:
Solidarität International e.V.
Frankfurter Volksbank
DE86 5019 0000 6100 8005 84
Stichwort „Moria/Lesbos

Weitere Infos auf den Webseiten www.solidaritaet-international.de und www.fvcourage.de

Meldet euch bei uns, wenn ihr Sachspenden habt. Teilt uns mit, ob ihr sie selbst bei uns im Couragezentrum abliefern könnt oder wir sie abholen sollen. Wir machen dann einen Termin dafür aus.
Frauenverband Courage e.V., Ortsgruppe Essen, Mail: ed.egaruocvf@nesse-egaruocvf, Tel: F. Cosmo 0201-581319 oder S. Keil 0201-556323