Aktion gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
Rojda Abdulla (Frauenrat der PYD/Rojava, Syrien) zu Besuch im Ruhrgebiet!
Zum „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ gibt es am Dienstag, 25.11., um 19.00 Uhr, im Kultursaal Horster Mitte, Schmalhorststr. 1a, Gelsenkirchen-Horst eine Veranstaltung der Frauensolidarität besonderer Art:
„Unser Herz den Heldinnen von Kobanê!“
Rojda Abdulla, Mitglied des Frauenrates der europäischen Vertretung der „Partei der demokratischen Einheit PYD“ Westkurdistan berichtet im Rahmen einer europäi-schen Solidaritätstour live über Leben und Kampf der Frauen in Rojava/ Kobanê.
Der Bildbericht über die Weltfrauen-Regionalkonferenz Mittlerer Osten in Amed (Tür-kei/Kurdistan) vom September 2014 von Monika Gärtner-Engel, Europakoordinatorin der „Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen“, wird vorgetragen und macht den Stand der Vorbereitungen der 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2016 in Nepal le-bendig.
Die Journalistinnen Nour el Hoda Zaki Mohammed (Ägypten) und Saada Allaw (Bei-rut/ Libanon) berichten aus ihren Ländern.
Der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“ ist ein gemeinsamer Gedenk- und Kampftag der Weltfrauen. Das Besondere des Kampfs der Frauen in Kobane/Rojava ist: hier wird nicht nur gegen den faschistischen und extrem frauenfeindlichen IS-Terror, sondern für das Recht auf demokratische Selbstverwaltung und Verwirkli-chung von Frauenrechten gekämpft.
Die Veranstalterinnen, Weltfrauen aus Europa, Kämpferischer Frauenrat Deutsch-land, Frauenverband Courage e.V. und Ceni – kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V., begrüßen praktische Initiativen der Solidarität, organisieren eine kulturvolle At-mosphäre mit Imbiss und Gelegenheit zur Diskussion auch über strittige Fragen in der Frauenbewegung wie Waffenlieferungen.
Eintritt: 3Euro/ 1,50Euro
Anhang: Einladungsflyer
Filmveranstaltung am 24.11.: „Kaltes Land“, im „Glückauf“-Kino
25.11.2014 findet wie in jedem Jahr der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“ statt. Die Gleichstellungsstelle wird am 24.11.2014 im Filmstudio Glückauf um 17.30 Uhr den Film „Kaltes Land“ zeigen.
Zum Film
Kaltes Land ist ein Spielfilm der neuseeländischen Regisseurin Niki Caro aus dem Jahr 2005. Die Protagonistin Josey verlässt ihren prügelnden Ehemann und zieht mit ihren zwei Kindern nach Minnesota zu ihren Eltern. Auch in ihrem Job in einem Bergwerk muss sie einiges ertragen. Doch die Belästigungen durch ihre männlichen Kollegen will sie schließlich nicht länger hinnehmen. Als ihr Arbeitgeber nichts unternimmt, verklagt sie die Firma.
25. November 2015 Lore-Agnes-Haus Essen: Thema „Prostitution zwischen Legalität, Stigmatisierung und Kriminalisierung“
Am 25. November 2015 lädt Sie die Projektgruppe Frauen des Bezirksvorstandes der AWO Bezirksverband Niederrhein e.V. ins Lore-Agnes-Haus nach Essen ein. Ab 14.30 Uhr möchten wir zum Thema „Prostitution zwischen Legalität, Stigmatisierung und Kriminalisierung“ informieren, diskutieren und einen sachlichen Beitrag in einer oft emotionalen Debatte leisten.
Wir sehen es als erforderlich an, die Heterogenität der Sexarbeit aufzuzeigen und auch die Marginalisierten sichtbar zu machen. Mechthild Eickel, ehemaligeLeiterin Madonna e.V., Bochum, wird dazu einen Impulsvortrag halten.
„Vor welche Herausforderungen stellt Prostitution die Akteure in den Ruhrgebietsstädten?“ unter diesem Oberthema diskutieren AkteurInnen anschließend und berichten aus ihren Arbeitsfeldern (z.B. Gesundheitsamt, Beratungseinrichtung für Sexarbeiterinnen). Was verändert sich? Welche Anforderungen formulieren wir an Verwaltung und Politik?
Beim anschließenden Imbiss besteht ab 17.00 Uhr die Möglichkeit für den Austausch im kleinen Kreis.
Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Fachkräfte, sondern an alle, die sich eingehender mit dem Thema beschäftigen und einen differenzierten Blick auf Sexarbeit im Ruhrgebiet werfen möchten. Den ausführlichen Einladungsflyer finden Sie anbei.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir erbitten Ihre Anmeldung unter ed.niehrredein-owa@suahsengaerol oder per Fax unter 0201-3105-110.
Gerne können Sie diese Vorankündigung auch an Interessierte weiterleiten. Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Niederrhein e.V.
Beratungszentrum Lore-Agnes-Haus
Leserbrief zum Mordprozess Madeleine
Leserbrief zur Prozessberichterstattung WAZ am 8.11.14
„Madeleine könnte noch leben!“
Danke an Stefan Wette für die intensive Berichterstattung über den Prozess im Mordfall Madeleine! Was im Prozess unterzugehen droht, ist die Antwort auf die Fragen, die der Frauenverband Courage Essen im Juni in einem offenen Brief an die Staatsanwältin stellte:
„Madeleine zeigte ihren Stiefvater wegen sexuellem Missbrauch an, bevor sie in ein Frauenhaus flüchtete. Der Täter lief trotz erdrückender Beweise über ein Jahr frei herum.
Dann ermordete er seine Stieftochter bestialisch. Ein 2-jähriges Mädchen verlor seine Mutter. Wir fragen Sie: Wurde Madeleines Zeugenaussage trotz Glaubwürdigkeitsgutachten nicht genügend ernst genommen? Wurde das Risiko, das von diesem Täter ausging, unterschätzt und darum notwendige Maßnahmen zur Sicherheit des Opfers vernachlässigt?
Wir denken, dass Madeleine heute noch leben könnte, wenn gegen ihren Stiefvater zügiger ermittelt worden wäre!“
Susanne Keil,
Essen, 8.11.14
8.11.14 Artikel von Stefan Wette zum Mordprozess „Madeleine“ in der WAZ und auf westen.de
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