22.11., 12-14 Uhr „Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen!“, Münsterkirche, Kettwiger Straße

10620233_332257336956148_3899529709896295175_oAktion gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Am Samstag, den 22. November, ruft Courage Essen zum „Aktionsbündnis NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen“ von 12 -14 Uhr vor der Münsterkirche in der Kettwiger Straße auf. Unter dem Schutzschirm für Frauenrechte können Frauen jeden Alters offen über ihre Probleme, Erfahrungen, Meinungen, Forderungen und Utopien erzählen. Ob alltäglicher Sexismus, Cyber-Mobbing, Geschlechter-Rollen, Porncultur, Prostitution, häusliche Gewalt oder die besondere Brutalität in Kriegen, wo Frauen zu Opfern und Kriegstrophäen gemacht werden – wie aktuell durch die IS in Syrien/ Kobanê – alles gehört dazu. Die spannendste Frage „Was können wir tun?“ steht im Mittelpunkt der Diskussion. Ein Höhepunkt ist wieder der gemeinsame Flashdance „Brecht die Ketten“ (vom OBR-Day). Auch Jungs und Männer sind eingeladen zu sprechen, ausgeschlossen sind Menschen mit frauenfeindlicher, rassistischer oder faschistischer Gesinnung.
„Diese Aktion ist Teil eines breitgespannten Netzes von Veranstaltungen der Frauenbewegung rund um den Erdball zum 25.11., dem ‚Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen‘, berichtet Susanne Keil von Courage Essen und ergänzt: „Er wurde 1981 von lateinamerikanischen und karibischen Frauen ins Leben gerufen im Gedenken an die Ermordung der drei Schwestern Mirabal, Widerstandskämpferinnen gegen die Trujillo- Diktatur der Dominikanischen Republik und bekannt als ‚Die Schmetterlinge‘. 1999 wurde der Tag offiziell von der UNO übernommen. Die erste Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2011 in Venezuela erklärte ihn zum gemeinsamen Weltfrauen-Kampftag gegen alle Formen der Gewalt an Frauen.“neu-05 ??????????????????????????????????????????????? Schmetterlinge zum Anstecken und einsteckenDemo 2

Rojda Abdulla (Frauenrat der PYD/Rojava, Syrien) zu Besuch im Ruhrgebiet!

Zum „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ gibt es am Dienstag, 25.11., um 19.00 Uhr, im Kultursaal Horster Mitte, Schmalhorststr. 1a, Gelsenkirchen-Horst eine Veranstaltung der Frauensolidarität besonderer Art:

„Unser Herz den Heldinnen von Kobanê!“

[gview file=“https://couragezentrum-essen.de/wp-content/uploads/2014/11/Gelsenkirchen-Einladung-Rundreise-Rojava-25.11.-Druckversion.pdf“]

Rojda Abdulla, Mitglied des Frauenrates der europäischen Vertretung der „Partei der demokratischen Einheit PYD“ Westkurdistan berichtet im Rahmen einer europäi-schen Solidaritätstour live über Leben und Kampf der Frauen in Rojava/ Kobanê.
Der Bildbericht über die Weltfrauen-Regionalkonferenz Mittlerer Osten in Amed (Tür-kei/Kurdistan) vom September 2014 von Monika Gärtner-Engel, Europakoordinatorin der „Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen“, wird vorgetragen und macht den Stand der Vorbereitungen der 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen 2016 in Nepal le-bendig.
Die Journalistinnen Nour el Hoda Zaki Mohammed (Ägypten) und Saada Allaw (Bei-rut/ Libanon) berichten aus ihren Ländern.
Der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“ ist ein gemeinsamer Gedenk- und Kampftag der Weltfrauen. Das Besondere des Kampfs der Frauen in Kobane/Rojava ist: hier wird nicht nur gegen den faschistischen und extrem frauenfeindlichen IS-Terror, sondern für das Recht auf demokratische Selbstverwaltung und Verwirkli-chung von Frauenrechten gekämpft.
Die Veranstalterinnen, Weltfrauen aus Europa, Kämpferischer Frauenrat Deutsch-land, Frauenverband Courage e.V. und Ceni – kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V., begrüßen praktische Initiativen der Solidarität, organisieren eine kulturvolle At-mosphäre mit Imbiss und Gelegenheit zur Diskussion auch über strittige Fragen in der Frauenbewegung wie Waffenlieferungen.
Eintritt: 3Euro/ 1,50Euro

Anhang: Einladungsflyer

Filmveranstaltung am 24.11.: „Kaltes Land“, im „Glückauf“-Kino

25.11.2014 findet wie in jedem Jahr der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“ statt. Die Gleichstellungsstelle wird am 24.11.2014 im Filmstudio Glückauf um 17.30 Uhr den Film „Kaltes Land“ zeigen.

Zum Film

Kaltes Land ist ein Spielfilm der neuseeländischen Regisseurin Niki Caro aus dem Jahr 2005. Die Protagonistin Josey verlässt ihren prügelnden Ehemann und zieht mit ihren zwei Kindern nach Minnesota zu ihren Eltern. Auch in ihrem Job in einem Bergwerk muss sie einiges ertragen. Doch die Belästigungen durch ihre männlichen Kollegen will sie schließlich nicht länger hinnehmen. Als ihr Arbeitgeber nichts unternimmt, verklagt sie die Firma.

25. November 2015 Lore-Agnes-Haus Essen: Thema „Prostitution zwischen Legalität, Stigmatisierung und Kriminalisierung“

Am 25. November 2015 lädt Sie die Projektgruppe Frauen des Bezirksvorstandes der AWO Bezirksverband Niederrhein e.V. ins Lore-Agnes-Haus nach Essen ein. Ab 14.30 Uhr möchten wir zum Thema „Prostitution zwischen Legalität, Stigmatisierung und Kriminalisierung“ informieren, diskutieren und einen sachlichen Beitrag in einer oft emotionalen Debatte leisten.

Wir sehen es als erforderlich an, die Heterogenität der Sexarbeit aufzuzeigen und auch die Marginalisierten sichtbar zu machen. Mechthild Eickel, ehemaligeLeiterin Madonna e.V., Bochum, wird dazu einen Impulsvortrag halten.

„Vor welche Herausforderungen stellt Prostitution die Akteure in den Ruhrgebietsstädten?“ unter diesem Oberthema diskutieren AkteurInnen anschließend und berichten aus ihren Arbeitsfeldern (z.B. Gesundheitsamt, Beratungseinrichtung für Sexarbeiterinnen). Was verändert sich? Welche Anforderungen formulieren wir an Verwaltung und Politik?

Beim anschließenden Imbiss besteht ab 17.00 Uhr die Möglichkeit für den Austausch im kleinen Kreis.

Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Fachkräfte, sondern an alle, die sich eingehender mit dem Thema beschäftigen und einen differenzierten Blick auf Sexarbeit im Ruhrgebiet werfen möchten. Den ausführlichen Einladungsflyer finden Sie anbei.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir erbitten Ihre Anmeldung unter ed.niehrredein-owa@suahsengaerol oder per Fax unter 0201-3105-110.

Gerne können Sie diese Vorankündigung auch an Interessierte weiterleiten. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

ed.niehrredein-owa@suahsengaerol oder per Fax unter 0201-3105-110. Gerne können Sie diese Vorankündigung auch an Interessierte weiterleiten. Vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen Nicola Völckel Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Niederrhein e.V. Beratungszentrum Lore-Agnes-Haus">[gview file=“https://couragezentrum-essen.de/wp-content/uploads/2014/11/Einladung_Prostitution2014-11.pdf“]Nicola Völckel

Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Niederrhein e.V.

Beratungszentrum Lore-Agnes-Haus

Leserbrief zum Mordprozess Madeleine

Leserbrief zur Prozessberichterstattung WAZ am 8.11.14

„Madeleine könnte noch leben!“
Danke an Stefan Wette für die intensive Berichterstattung über den Prozess im Mordfall Madeleine! Was im Prozess unterzugehen droht, ist die Antwort auf die Fragen, die der Frauenverband Courage Essen im Juni in einem offenen Brief an die Staatsanwältin stellte:
„Madeleine zeigte ihren Stiefvater wegen sexuellem Missbrauch an, bevor sie in ein Frauenhaus flüchtete. Der Täter lief trotz erdrückender Beweise über ein Jahr frei herum.
Dann ermordete er seine Stieftochter bestialisch. Ein 2-jähriges Mädchen verlor seine Mutter. Wir fragen Sie: Wurde Madeleines Zeugenaussage trotz Glaubwürdigkeitsgutachten nicht genügend ernst genommen? Wurde das Risiko, das von diesem Täter ausging, unterschätzt und darum notwendige Maßnahmen zur Sicherheit des Opfers vernachlässigt?
Wir denken, dass Madeleine heute noch leben könnte, wenn gegen ihren Stiefvater zügiger ermittelt worden wäre!“
Susanne Keil,
Essen, 8.11.14

8.11.14 Artikel von Stefan Wette zum Mordprozess „Madeleine“ in der WAZ und auf westen.de

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