Nicole darf bleiben!

Flash-mail – Prozess - Bleiberecht – Nicole Semek!
Wir haben gewonnen! Nicole bleibt in Deutschland! Wir freuen uns riesig! Danke Euch allen! Ausführlicher Bericht und Fotostrecke in Kürze!
Nous avons gagné! Nicole reste en Allemagne! Nous nous réjouissons immensément! Merci à Vous à tous! Rapport détaillé et galerie de photos sous peu!
We have won! Nicole remains in Germany! We are glad tremendously! Thanks to You to all! Detailed report and photo gallery shortly!
¡Hemos ganado! ¡Nicole se queda en Alemania! ¡Nos alegramos enormemente! ¡Gracias a Vosotros a todos! ¡Informe detallado y distancia de foto en breve!
Nicole und Courage Essen, 26. April 2013
Lies dazu den Zeitungsbericht NRZ vom 30. April


(Singen: Melodie Weltmeisterlied 2007)
Und 1 und 2 und 3 und 4:
Ob Soraya, Gülender,
ob Susanne oder Kim,
ja so stimmen wir alle ein.
Ganz egal aus welchem Land,
wir stehen alle Hand in Hand,
wir sind stolz Frauen zu sein.
(Parolen)
Wir sind hier, wir sind laut,
Weil man Nicoles Zukunft klaut!
Nicht mit uns, das Maß ist voll :
Fristloses Bleiberecht für Nicole!
(Singen: Meldodie Streets of London)
Wir rufen die Frauen aller Länder!
Hand in Hand umspannen wir die Welt!
Wolln wir Frauen was verändern
gibt’s für uns nur eine Wahl:
Frauen verbinden Welten,
kämpfen international!
Vamos, mujeres, olé, olé, olé!
Courage Essen
Keiner schiebt sie ab!
1. Nicole Semek muss bleiben hier – keiner schiebt sie ab.
Für Bleiberecht, da kämpfen wir – keiner schiebt sie ab.
Man(n) zwingt sie in Prostitution – keiner schiebt sie ab.
Sonst Abschiebung? Das ist ein Hohn – keiner schiebt sie ab.
Refrain:
Nicole muss bleiben, das ist für uns sonnenklar – keiner schiebt sie ab.
Keiner, ja keiner schiebt sie ab, keiner, ja keiner schiebt sie ab!
Nicole muss bleiben, das ist für uns sonnenklar – keiner schiebt sie ab.
2. Sie lebt mit uns in diesem Land – keiner schiebt sie ab.
Wir kämpfen mit ihr Hand in Hand – keiner schiebt sie ab.
Nicole bleibt hier an unser’m Ort – keiner schiebt sie ab.
Ja, das ist unser letztes Wort – keiner schiebt sie ab. Refrain...
Courage-Wuppertal (nach dem Gewerkschaftslied „keiner schiebt uns weg“)
Neues vom Soli-Kampf „Nicole muss bleiben!“
(14. März 2013)
1.) Am 15. April ist der nächste Termin von Nicole beim Ausländeramt zur Verlängerung ihrer Duldung. Wir überlegen, ob das der richtige Zeitpunkt zur Übergabe der bis heute ca. 8000 Unterschriften (Petition bei change.org und auf Listen) ist.
2.) Nach erneutem Einspruch ihres Rechtsanwalts nimmt die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen ihren Ehemann wieder auf! Ein kleiner Erfolg, verbunden mit der Hoffnung, dass diesmal genauer hingeguckt, alles Material verwertet und die Widersprüche der Aussagen des Ehemanns aufgedeckt werden zugunsten von Nicole.
3.) Ein Gerichtstermin wegen der Aufenthaltsangelegenheit ist anberaumt: Freitag, 26.04., 11.30 Uhr, Verwaltungsgericht Gelsenkirchen.Die Sitzung ist öffentlich, alle können mitkommen, alle können ab jetzt alle dazu einladen. Der Sitzungssaal muss aus den Nähten platzen!
Neuigkeiten komplett als pdf

5000 Unterschriften sind beisammen!
Petition für sofortiges, uneingeschränktes Bleiberecht auf change.org
Die NRZ berichtet über den Stand der Dinge
Stellungnahme zur Petition
Zur Lage der Frauen in Kamerun
Pressemitteilung von Terre des femmes
zur Sendung "Auf Brautschau im Ausland"

Nicole Semek (links) im "Courage-Chor" der 800. Montags-Demo gegen Hartz IV
WAZ-Artikel zu abgelehntem Eilantrag
Downloads zu Aktionen zugunsten des Bleiberechts von Nicole S.:
Einladung zum Solifest
Offener Brief
Unterschriftenliste
Zeitungsartikel vom 22.5.
Zeitungsartikel vom 23.5.

Ernste Bedrohung für die Arbeit von Courage:
Finanzamt Wuppertal erkennt unserem Verein die Gemeinnützigkeit ab.
Die Begründung hierfür lautet:
“Der Verein wurde im Verfassungsschutzbericht 2010 als Vereinigung erwähnt, bei der es belegbare Hinweise für eine Einstufung als extremistische Vereinigung gibt.”
In dem Verfassungsschutzbericht heißt es, Courage sei
„Vorfeldorganisation“ bzw. „Frauenverband der MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands)“.
Diese unzutreffende Behauptung wollen und werden wir entkräften.
Unterstützung erhielten wir zuletzt auch vom Essener Frauenhaus, dessen Schreiben an das FA Wuppertal wert ist, zitiert zu werden:
Betrifft:
Entzug der Gemeinnützigkeit des Frauenverbandes Courage e. V.
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu unserer Überraschung haben wir erfahren, dass das Finanzamt Wuppertal mit dem Steuerbescheid vom 14.12.12 dem Frauenverband Courage e. V. in Essen die Gemeinnützigkeit rückwirkend ab 2010 entzogen hat.
Wir finden diese Entscheidung irritierend aus mehreren Gründen:
- Wenn einer Organisation ein Vorwurf bzgl. ihrer politischen Ausrichtung gemacht wird, muss es der Organisation doch möglich sein, sich gegen eine Behauptung zu wehren, bevor juristische Konsequenzen erfolgen. Das ist doch bei allen rechtlichen Vorgängen in einer Demokratie üblich. So wird eine Organisation in Misskredit gebracht ohne Gelegenheit zu bekommen, sich dagegen zu wehren.
- Die Gemeinnützigkeit rückwirkend abzuerkennen erscheint vor diesem Hintergrund als Willkürakt. Da der Frauenverband seit 22 Jahren besteht, ist es völlig unverständlich, dass urplötzlich die Einstufung als eine extremistische Vereinigung stattfindet und dann auch noch rückwirkend in Kraft treten soll.
- Die Arbeit einer Frauenorganisation muss immer auch die politische Dimension von Frauenrechten und dem Kampf gegen Diskriminierung im Blick haben. Hätten Frauen sich nicht gegen damals geltendes Recht gewehrt und wären für ein Frauenwahlrecht sogar ins Gefängnis gegangen, dann würden heute noch Frauen von Vätern oder Ehemänner wie Besitz behandelt und hätten keine eigenen Rechte. Daher ist uns unverständlich, was Courage e.V. konkret vorgeworfen wird.
Wir bitten darum, den Bescheid vom 14.12.12 zurückzunehmen dem Frauenverband Courage die Gemeinnützigkeit wieder anzuerkennen.
Mit freundlichen Grüßen
Teams von Frauenhaus und Frauenberatung Essen
Äußerung der Frauenrechtlerin Bärbel Kläsner
Wollt ihr mehr dazu wissen, denn lest ...
- die bisherigen Protesterklärungen
- das Statement von Courage Essen
- das Presse- und Medienecho
- die Stellungnahme des Bundesvorstands
- ein Urteil zum Verfassungsschutzbericht 2011
- die Solidaritätserklärung des Pfarramts Tübingen
Informiert euch über den neuesten Stand auf fvcourage.de

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