Flüchtlingsfrauen- Floßtour unterstützen!
In Essen mit Courage am 13. August 2014:
Unterstützt die Flüchtlingsfrauen-Floßtour von Heinz Ratz und der Band Strom&Wasser!
Alle vier Sekunden ist ein Mensch gezwungen aus seiner Heimat zu fliehen. Die Ursachen sind wirtschaftliche Zerrüttung, Zerstörung bäuerlicher Existenzen durch Landraub und internationale Agrar- und Lebensmittelkonzerne, politische Verfolgung, Bedrohung durch kriegerische Auseinandersetzung wie in Syrien und zunehmend Umweltkatastrophen. Das ist das Ergebnis des Berichts „Global Trends 2013“, den das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am 20. Juni zum Weltflüchtlingstag veröffentlichte. Insgesamt 51,2 Millionen Menschen waren im vergangenen Jahr Flüchtlinge, Binnenvertriebene oder Asylsuchende – 6 Millionen mehr als im Vorjahr und mehr als je zuvor seit Beginn der Datenerfassung 1989. Etwa die Hälfte der Betroffenen sind Kinder. 86 Prozent der Betroffenen flohen in ein Entwicklungsland, oft in einen Nachbarstaat. An keiner Grenze der Welt sterben so viele Menschen wie an den Küsten des Friedensnobelpreisträgers Europa.
Nachdem Heinz Ratz und seine Band „Strom & Wasser“ im vergangenen Jahr trotz Reise- und Arbeitsverbot mit Musikern aus Flüchtlingslagern auf Tour gingen um gegen die unmenschliche Flüchtlingspolitik in Europa zu protestieren, werden sie in diesem Jahr am 14.07. mit zwei großen Flößen aufbrechen, umgestaltet zu Flüchtlingsbooten. Die Tour geht über Main-, Neckar- und Rheinabwärts, dann entlang des Mittellandkanals bis nach Berlin. Mit dabei auf dem Wasser und an den verschiedenen Anlegestationen, wo auch Konzerte stattfinden, Flüchtlingen und deutschen UnterstützerInnen wie der Potsdamer Verein Women in Exile e.V. oder Pro asyl.
Der Schwerpunkt der Tour liegt auf der Situation der Flüchtlingsfrauen, weil „ die Haupt-Leidtragenden sehr oft die alleine oder mit ihren Kindern fliehenden Frauen sind, die jedoch gleichzeitig eine große Scheu haben, an die Öffentlichkeit zu treten.“
An die Öffentlichkeit gingen vom 20.-22. Juni Flüchtlingsfrauen aus ganz Deutschland bei einer Konferenz in Frankfurt. Eine Aktivistin erklärt „Die Flüchtlingsfrauen seien in Deutschland mit diversen Problemen konfrontiert …. Viele Frauen lebten in Lagern, die sich außerhalb der Städte befinden, seien so vom öffentlichen Leben abgeschnitten. Dort seien sie sexueller Gewalt und Belästigung ausgesetzt. Auch die medizinische Versorgung sei unzureichend. Zudem seien sie tagtäglichem Rassismus ausgesetzt.“ (Frankfurter Rundschau, 20.6.14) Sie bekräftigten aber auch ihren Willen, für ihre Rechte zu kämpfen.
Der Frauenverband Courage e.V. unterstützt die Tour und ist in den Städten, wo es Courage-Gruppen gibt bei den Stationen mit dabei. Wir freuen uns auf die Begegnung mit den Flüchtlingsfrauen – ein erklärtes Ziel der Tour. Für sie ist sicher auch der 11. Frauenpolitischen Ratschlag interessant, wo „Frauen auf der Flucht“ eines der 6 Haupthemen ist. Und wir sind gespannt auf die Konzerte, die mit
„politisch-kabarettistischer Liedermacherei, tanzbaren Weltmusikgrooves, Ska, Reggae, Walzer, Tango, Rock „ musikalisch einiges versprechen.
Der Frauenverband Courage e.V. unterstützt die Tour und ist in den Städten, wo es Courage-Gruppen gibt bei den Stationen mit dabei. Wir freuen uns auf die Begegnung mit den Flüchtlingsfrauen – ein erklärtes Ziel der Tour. Für sie ist sicher auch der 11. Frauenpolitischen Ratschlag interessant, wo „Frauen auf der Flucht“ eines der 6 Haupthemen ist. Und wir sind gespannt auf die Konzerte, die mit
„politisch-kabarettistischer Liedermacherei, tanzbaren Weltmusikgrooves, Ska, Reggae, Walzer, Tango, Rock „ musikalisch einiges versprechen.
Die Orte der Tour entnehmt bitte dem folgenden Infotext oder der Website der Tour http://www.strom-wasser.de/stromundwasser2009/tourdaten.html .
Infos zu Fahrt und Übernachtung in Chemnitz mit Courage Essen
Hallo Mitfahrerinnen,
bitte seid am Donnerstag, 2.10. pünktlich um 16.30 Uhr zum Einladen der Koffer usw. am Bus! Der Bus fährt genau um 17 Uhr ab und wartet nicht auf Nachzügler.
Wer noch einen Busplatz braucht meldet sich bitte über unsere email-Adresse ed.egaruocvf@nesse-egaruocvf, wir geben dann umgehend Auskunft, ob noch Plätze frei sind.
Unterschreibt für die Gemeinnützigkeit von Courage!
Madeleine könnte noch leben – Offener Brief an Staatsanwältin
Offener Brief an
Frau Oberstaatsanwältin Annette Milkc/o ed.wrn.nesse-ats@elletsesserP
Fax: 0201 803-2654
Mobil: 0151-51433105
Essen, 25.06.2014
Sehr geehrte Frau Staatsanwältin Milk,
Wir Frauen von Frauen Verband Courage haben noch immer Fragen zum Tod von Madeleine, die wir beantwortet haben wollen, damit sich so etwas Entsetzliches nicht wiederholen kann.
Madeleine wurde von ihrem Stiefvater auf bestialische Weise umgebracht, nachdem sie ihn wegen jahrelangen sexuellen Missbrauchs angezeigt hatte. Sie lässt ihr zweijähriges Kind zurück.
Achtung! Sonntag, 10.8., 11 Uhr Frauenpolitischer Brunch wird verschoben!
Ein spannender Vormittag mit Bilder-Vortrag und Diskusssion zur Geschichte des Verfassungsschutzes, seiner seit Gründung der BRD "heldenhaften" Taten.
Lecker Brunch zu kleinem Preis. Gerne weitersagen, , mailen, teilen, twittern, facen..
Wir, ein Frauenverband mit großem sozialen Einsatz, weltverbindend und basisverbunden brauchen Eure Unterstützung und wir wollen uns mit allen zusammenschließen, die selbst vom Entzug der Gemeinnützigkeit durch den Verfassungschutz betroffen sind, und/oder dafür sind, dass die Beurteilung der Gemeinnützigkeit diesem undemokratischen, naziverbundenem Organ vollständig aus der Hand genommen wird – dazu findet ihr Infos und Soli-Erklärungen hier auf unserer Essener Seite – mehr dazu beim Bundesverband www.frauenverbandcourage.de
FH und FHF Soli wg. Gemeinnützigkeit
