Unsere Freundin Joly kämpft mit ihren Schwestern – 5 Millionen Textilarbeiterinnen fordern Mindestlohn!

31.12.16 – „5 Millionen Textilarbeiterinnen und Textilarbeiter fordern einen Mindestlohn für ihre Arbeit und beteiligen sich an einer Bewegung, die für dieses Ziel kämpft und seit über zwei Wochen aktiv ist“, Joly Talukder in einer Pressemitteilung vom 24. Dezember. Die General-Sekretärin der Textilarbeiter-Gewerkschaft Garment Workers‘ Trade Union Centre aus Bangladesch (GWTUC) ist auch Aktivistin der Weltfrauen, der Bewegung rund um die Weltfrauenkonferenzen der Basisfrauen. Joly Talukder weiter: „Wir sind nicht darüber überrascht, dass die Fabrik-Besitzer und die Regierung bei der Unterdrückung dieser Bewegung Hand in Hand arbeiten.

Gemeinsam verfolgen sie sowohl Gewerkschaftsführer als auch Aktivistinnen und Aktivisten, bzw. Arbeiterinnen und Arbeiter. Sie konstruieren unwahre Behauptungen über kriminelle Delikte der Aktivistinnen und Aktivisten, heuern gekaufte Schläger an und versuchen Arbeiterinnen und Arbeiter zu kaufen, damit diese die Bewegung sabotieren.

Am 11. Dezember begann ein Streik, der sich von Ashulia in Savar – dem größten Industriegebiet in Bangladesch – ausbreitete. Der Grund war die Verweigerung der Kapitalisten und der Regierung, mit den Arbeiterinnen und Arbeitern in Gespräche zu treten.“…

Weitere Informationen unter www.gwtuc.org (Englisch). Solidaritätserklärungen können über die Facebook-Seite der Gewerkschaft bzw. telefonisch weiergegeben werden: www.facebook.com/gwtuc bzw. +8801924150250

Berlin – unsere Herzen sind schwer…

Wir trauern, mit schwerem Herzen, aus Mitgefühl für die Angehörigen der Toten,
Wir wünschen den Verletzten Genesung und Hilfe bei der Überwindung des Traumas,
Wir sind an der Seite derer, die heil davon gekommen sind, der Berliner und Solidarischen in aller Welt.
Wirassismusr verurteilen dieses Verbrechen, egal von wem es begangen wurde. Es muss rest – und vorbehaltslos aufgeklärt werden, die Schuldigen bestraft.
Aber wir weigern uns, die Gerüchteküche und Panikmache durch Vorverurteilung der Spekulationsmaschinerie mitzutragen.
Und wir fordern das Mitmachen und Nähren der gemeinen Angriffskriege gegen die Zivilbevölkerungen, gegen die KämpferInnen für Demokratie und Freiheit in Aleppo, aber auch überall in der Welt zu ächten und zu stoppen.
Stoppt Waffenlieferungen, Stoppt Ausbeutung und Ausblutung ganzer Nationen und Regionen für den Profit der Weltkonzerne.
Stoppt menschenfeindliche Abschottung, künstliche Mauern zwischen Völkern, stoppt Frontex und Legalisierung von Menschenhandel wie den todbringenden Türkeideal unserer Regierung mit Erdogan!
Stoppt die Massen-Abschiebungen ins Elend, in Not und Tod!
Stoppt die Kriminalisierung von Flüchtlingen und ihren Familien durch das neue sogenannte „Integrations“- oder Unterwerfungsgesetz!
„Wenn wir uns zusammenschließen, um dagegen aufzustehn, setzten wir ein Zeichen: Wir machen das nicht mit!“ (aus der Courage-Hymne „Frauen verbinden Welten“)

Kundgebung am 26.11., 12 Uhr, Burgplatz Essen „Fight sexism and Racism“

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen!

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Frauenpower zur Beseitigung von Gewalt an Frauen und Kindern

„Ich stehe auf für die Befreiung der Frau!“

Vergewaltigung verurteilen - Ihre Stimme! Jetzt!Freiheit Frauen Leben!Alle Kinder dieser Welt

„Fight Sexism and Racism!“ – unter diesem Motto ruft der Frauenverband Courage Essen  Frauen, Mädchen und Familien zur Kundgebung am Samstag, den 26. November um 12 Uhr auf.  Mitten im Weihnachtsmarkt, am Burgplatz/Kettwiger Straße, wird über den „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen“ informiert und diskutiert. Am offenen Mikrofon können alle ihre Gedanken, Ängste, Hoffnungen und Forderungen aussprechen. Alle sind willkommen, außer Menschen mit frauenfeindlicher, rassistischer, faschistischer oder religiös- fundamentalistischer Einstellung.  Gedichte, Lieder und Tänze aus aller Welt und zum Thema passend sind willkommen.

Im Jahr 2016 gibt es mindestens 2016 Gründe, um gegen Gewalt an Frauen auf die Straße zu gehen. Diese Gewalt hat viele Gesichter und ist in jedem Land unserer Mutter Erde zu finden.

Immer noch auch in Deutschland, auch in Essen. Und nicht erst seit der Flüchtlingskrise, nicht erst seit den sexistischen Sylvester-Übergriffen in Köln.

Seit 25 Jahren kämpft auch Courage gegen ein System des Sexismus, der patriarchale Strukturen, der doppelten Unterdrückung und Ausbeutung von Frauen, für eine freie Gesellschaft mit freien Frauen.

Heute ist die Frauenbewegung noch mehr gefordert, wird stärker, bunter und reicher durch die geflüchteten Frauen und Mädchen. Sie wird ermuntert durch Erfolge der Frauenbewegung wie in Deutschland gegen das Vergewaltigungsgesetz „NEIN heißt NEIN“. In Polen musste das Abtreibungsverbot fallen, in der Türkei der Gesetzentwurf, der Vergewaltiger freispricht, wenn sie das vergewaltigte Mädchen danach heiraten!

Auf der ganzen Welt sind die Frauen im Aufbruch, haben die 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Nepal erfolgreich selbst organisiert, helfen sich gegenseitig und stärken sich.

Hoffnungsvolles Beispiel für frauenpolitisch wirklich gesellschaftliche Veränderungen zeigt der Kampf der Frauen in Rojava/ Syrien. Mitten in einem widerlichen, menschenzerstörenden Krieg, an dem auch Deutschland nicht unbeteiligt ist, bauen sie eine Selbstverwaltung auf, die ausdrücklich gleiche Rechte für Frauen zum Inhalt hat. 

Der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“ ist ein offizieller Gedenktag der UNO und ein Kampftag der Weltfrauenbewegung der Basisfrauen.

 

Feiern wir unsere Erfolge: Wer kämpft, kann gewinnen!

Wer kämpft kann gewinnen…

Mit Courage haben wir in den letzten Monaten wichtige Erfolge errungen:

  1. Das Finanzgericht Düsseldorf musste unsere Gemeinnützigkeit zurückgeben: Der Frauenverband Courage ist nicht extremistisch, auch wenn der Verfassungsschutz das behaupet! Hier ein Bericht auf Lokalzeit Bergisch Land vom 10.11.16:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-bergisches-land/video-frauenverband-courage-kampf-um-gemeinnuetzigkeit-100.html

 

  1. Gemeinsam mit der Montagsdemo-Bewegung wurde die unmenschliche Wohnsitzauflage für Geflüchtete entschärft. Bericht dazu auf den websites EssenstehtAuf.de und bundesweite Montagsdemo,de

 

  1. Die Giftshredder in Kray werden stillgelegt, nach 20 Jahren Kampf mit Courage! Die Menschen können dann bald wieder ihr Gemüse aus dem Garten essen und in den Kindergärten und Schulen um den Giftshredder herum kann wieder ohne Angst draußen gesoielt werden. Die Muttermilch wird weniger belastet sein, die Frauen und Familien eine Sorge weniger haben.

 

  1. Die Europakonferenz der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen konnte in kürzester Zeit 10.000Euro und eine Masse Medikamente für unsere Weltfrauen in Haiti sammeln. Sie sind durch Naturkatastrophen schwer betroffen. Unsere Spenden gehen v.a. an die Familien in den Bergen, wo null Hilfe ankommt. Unsere Geld- und Medikamenten-Spenden werden von unseren Pariser Weltfrauen und einem Arzt direkt in die Berge zu den Familien gebracht. Eine gute Investition!

 

  1. Im März 2016 konnte die Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Nepal stattfinden. Trotz der schrecklichen Erdbeben und des Wirtschaftsembargos durch Indien. Die nepalesischen Frauen´haben im Verbund mit allen Weltfrauen beschlossen „wir schaffen das“. Und wir haben es geschafft – eine tolle, erfolgreiche Weltfrauenkonferenz! Mehr dazu auf weltfrauenkonferenz.de

 

Don`t panic – organize ist das Gebot der Stunde!

Erdogan – Terror gegen Frauenorganisationen- zurücknehmen!

12. November 2016

Mitten in unserem Vorstandstreffen des Frauenverbands Courage erreicht uns die Nachricht durch die Ceni- Frauen, dass die faschistische Regierung in der Türkei unter Präsident Erdogan erneut in unglaublicher Weise von sich reden macht: 
370 eingetragene Vereine wurden durchsucht, geräumt, versiegelt. Darunter auch insbesondere fortschrittliche, demokratische, kurdische Frauenvereine. Einer von den Razzien betroffenenen Vereinen ist der Kongress der Freien Frauen (KJA), die größte Dachorganisation der Kurdischen Frauenbewegung in Nordkurdistan und der Türkei. Wir kennen einige von ihnen persönlich als mutige und engagierte Frauen und versichern ihnen unsere ganze Solidarität! 
Die Begründungen sind angebliche Verbindung zu "terroristischen Organisationen". Die eigentlichen Terroristen sind aber Erdogan und seine Regierung. Wir sind entsetzt, empört und widerständig! Wir protestieren entschieden dagegen und werden wir das nicht auf uns sitzen lassen. Solche Methoden kennen wir aus dem Faschismus in Deutschland. Der Widerstand dagegen geht uns alle an.

Wir fordern sofortige Rücknahme aller Maßnahmen durch die türkische Regierung!

Wir fordern die deutsche Bundesregierung auf, ihre Truppen aus der Türkei abzuziehen, die Waffenlieferungen zu stoppen und die diplomatische, wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit mit der türkischen Regierung einzustellen - und zwar sofort!

Wir fordern: Sofortiger Stopp der Kriminalisierung der kurdischen politischen Bewegung in Deutschland und Freilassung aller demokratischen politischen türkischen und kurdischen Gefangenen! 

Einstimmig beschlossen, 12. November 2016

Bundesvorstand Frauenverband Courage