Bitte unterschreiben – teilen und sammeln: Unterschriften Sofortprogramm Kitas und Schulen!

Unterschriftensammlung Sofortprogramm für Kitas und Schulen:

Corona – und kein Ende, unsere Kinder müssen jetzt an erster Stelle stehen! Wären die Schulen Einrichtungen, mit denen man viel Gewinn machen könnte, gäbe es längst umfassende Corona- Schutzmaßnahmen. Bisher ist zu wenig passiert. Aktuell ist zu befürchten, dass  Kinder bei steigenden Infektionszahlen einfach wieder ins Homeschooling geschickt  oder bei offenen Fenstern unterrichtet werden, dass Bildung und Betreuung einfach in die Familie und damit meist auf die Schultern der Mütter verlagert wird. Kinder, junge Erwachsene und Mütter wachsen über sich hinaus, meistern alles irgendwie.  Gleichzeitig nimmt der Druck vor allem auf Alleinerziehende, große Familien mit kleiner Wohnung und minimaler digitaler Möglichkeiten, stressbedingte und psychische Erkrankungen zu . Büroräume in Parlamenten verfügen quer durch die Republik über Luftfilter und Plastikscheiben zwischen den Abgeordneten. Sind sie mehr zu schützen, als unsere Kinder und ihre Lehrer*innen, die oft stundenlang in engen Räumen mit bis zu 35 Leuten verbringen? Insgesamt würde das Vorhaben 1,5 bis 2 Milliarden Euro kosten: Wenn man sich die bereits geflossenen Mittel an die Großindustrie anschaut,  sind das kleine Summen.  Mit unseren Forderungen stehen wir nicht alleine. GEW, Elterninitiativen und Elternbeiräte, der Bundeselternrat, Therapeutenverbände stellen Forderungen an die Politik.

Mit meiner Unterschrift fordere ich die Bundes- und Landesregierungen auf, gemeinsam und unbürokratisch folgende Maßnahmen umzusetzen:

  • Einbau von Luftfilteranlagen in jedem Klassen- und Kitaraum – sofort und auf Kosten des Bundesetats!
  • Präsenzunterricht in kleinen Klassen mit mehr Personal (max. die Hälfte der Kinder), für optimale Lernbedingungen, um Lernrückstände aufzuholen, soziale Kontakte zu ermöglichen und Zeit und Raum zu haben, auf entstandene psychische Probleme einzugehen.
  • Beibehaltung von Maskenpflicht wo nötig, AHA-Regeln und regelmäßigen Tests und ein Impfangebot für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren

5.8. U-Sammlung KITAS und SCHULEN

„Zorniger Kaktus 2021“ und eine wichtige Kritik dazu

 
 
#RedHat-FightSexismEveryday
#Zorniger Kaktus
 
Seit Jahren zeichnet Terres des Femmes die am meisten sexistische Werbung in Deutschland mit dem „zornigen Kaktus“ aus. Immer von uns unterstützt. Nun hat Sima Rastin einen offenen Brief dazu geschrieben. Liebevoll, einfühlsam und sehr kritisch. Kann frau nur davon lernen…Wir auch – von dieser Warte haben wir das noch nie gesehen – aber der Brief von Sima hat uns angerührt und überzeugt – wir freuen uns über eure Meinung und wenn ihr den Brief vielen Leuten schickt! Hier ist er:
„Liebes TERRE DES FEMMES Team,
seit Jahren verfolge ich Ihre Aktivitäten und habe großen Respekt vor Ihrer engagierten Arbeit für Frauen. Als ich Ihre Aktion unter dem Motto „Schicken Sie Sexismus in die Wüste – jetzt abstimmen für unseren Negativpreis: Zorniger Kaktus, für frauenfeindliche Werbung 2021 “ sah, war ich wirklich schockiert. Die Symbole, die Sie für diese Aktion gewählt haben, sind aus meiner Sicht eurozentrisch und gegenüber anderen Kulturen diskriminierend.
Diese Symbole erwecken den Eindruck, dass die Autorinnen angeblich die Welt außerhalb Westeuropas nicht kennen. Die Leserin wird irritiert, ob die Initiatorinnen dieser Aktionskampagne wissen, dass die „Wüste“ ein sehr komplexes und mysteriöses Naturphänomen ist, ob die Autorinnen des Slogans wissen, dass es in der Wüste trotz des Mangels an Regen und Wasser eine Vielzahl von Tierarten gibt, die eine beträchtliche Anpassungsfähigkeit an Wassermangel und hohe Temperaturen haben. Zum Beispiel leben in der Wüste die Kropfgazelle, Steppenilitis, Schneeleoparden und Wölfe. Sie wissen vielleicht, dass diese Wildtiere vom Aussterben bedroht sind, weil die nicht Wüstentiere schätzenden Jäger, diese Tiere jagen. Zufälligerweise haben die Tiere, die in der Wüste leben, eine außergewöhnliche Kraft, der Hitze standzuhalten. Die Beziehung von in der Wüste lebenden Menschen und Tieren zur Natur könnte für diejenigen, die die Natur zerstören, sehr lehrreich sein. Sie wissen wahrscheinlich, wie geeignet die Kamelphysik für das Leben und Arbeiten in der Wüste ist und wie sehr die Wüstenbewohner die Tiere in ihrer Umgebung respektieren. Die Wüste ist ein Lebensraum eines Teils der Menschen auf der Erde. Das menschliche Leben heute und in der Vergangenheit, die traditionellen sozialen Praktiken, Überzeugungen, lokalen Bräuche, historischen und antiken Denkmäler gehören zu bedeutsamen Attraktionen für Naturforscher und Anthropologen. Nun stellt sich die Frage, warum will TERRE DES FEMMES e.V. antifeministische Propaganda in ein Gebiet menschlicher Besiedlung mit alter Zivilisation und außergewöhnlicher Natur und Fauna senden? Glauben Sie, dass die Bewohner der Wüste, die über viele Länder der Welt verteilt sind, kein gleichberechtigtes Leben verdienen? Und nur Europäer vor frauenfeindlicher Propaganda geschützt werden müssen? Ob es korrekt ist, dass die Wüstenländer als Abfallzentrum der antifeministischen Propaganda Europas betrachtet werden?
Auf der anderen Seite ist die Auswahl eines Kaktus als Belohnung für die schlimmsten sexistischen Anzeigen auch ein Zeichen für Informationsmangel und interkulturelle Unsensibilität Ihrer Autorinnen. Eventuell wissen Ihre Autorinnen nicht, dass der Kaktus für das mexikanische Volk eine heilige Pflanze ist und dass der Name der Stadt Mexiko eigentlich der Ort des heiligen Kaktus ist? Warum verwendet TERRE DES FEMMES kulturelle Symbole von Menschen aus anderen Naturgebieten und Ländern, um frauenfeindliche Propaganda zu kritisieren? Warum verwendet TERRE DES FEMMES nicht internationale Codes, Symbole, Zeichen wie Mülleimer oder Ankreuzen oder einen Radiergummi, um negative Werbung oder einen schlechten Slogan zu kritisieren, zu widerlegen und zu löschen?
Liebe Freundinnen, ich hoffe, Sie nehmen meine Kritik nicht übel und akzeptieren, dass sexistische Propaganda die sexuelle Identität aller Frauen unterschiedlicher Kulturen untergräbt. Aber um Sexismus zu bekämpfen, sollten andere Teile der menschlichen Identität nicht ignoriert und getrübt werden. Manchmal führt der Mangel an interkultureller Sensibilität in der feministischen Propaganda anstelle von Solidarität und Zusammenhalt zum Zerfall der Solidarität der Frauen.
Mit solidarischen Grüßen
Sima Rastin“

Brief vom Bundesvorstand Courage: Trauer in Kraft verwandeln

Liebe Courage Frauen in NRW und Bundesweit,

seit Tagen hören und sehen wir von der Umweltkatastrophe in NRW und den verheerenden Schäden.

Es beschäftigt uns alle- und wir haben Sorgen, um die Menschen.

Menschen, eventuell auch Courage Frauen / Familien die  jeden Tag erneut um ihr Heim bangen oder bereits schon alles verloren haben und vor dem Nichts stehen.

Aus der Ferne ist helfen schwer, deswegen :

Wenn ihr Hilfe / Unterstützung braucht für euch / eure Nachbarn / Freunde  bitte meldet euch- damit wir das über den ganzen Verband organisieren können.

Denn dafür sind wir auch gemeinsam verbunden und viele auch aus den anderen Gebieten würden euch helfen.

Bitte meldet euch zurück!

Herzliche Grüße  vom BV Courage

#RedHat – FightSexismEveryday! „Tribunale Hospitale“- Zeugenaussagen von Courage Essen

Zeugin 1: Von Gewalt betroffene Frauen und Kinder finden keine Hilfe. Gesundheitskiosk statt Krankenhaus? NoGo!

 

Ich bin Susanne Keil vom Frauenverband Courage Essen.

Ich wohne in Kray- Nord.

Als meine Mutter einen schweren Herzinfarkt hatte, bekam sie schnell Hilfe im nahegelegenen Vincent-Krankenhaus. Das ist jetzt zu. Alle anderen Kliniken sind weiter entfernt. Ob sie es dann geschafft hätte?

Nach Schließung der Kliniken im Essener Norden fehlen auch Anlaufstellen für Frauen und Kinder, die wegen körperlicher oder sexualisierter Gewalt Hilfe suchen.

Die Polizei Essen meldet im Mai 2021, dass es in diesem Jahr fast doppelt so viele Fälle von häuslicher Gewalt in Essen gab. Das Hilfetelefon für Gewaltbetroffene Frauen meldet  aktuell den höchsten Stand von Hilferufen seit 2016. Auch der Kinderschutzbund meldet einen aktuellen Anstieg von Gewalt an Kindern. Die Dunkelziffer dürfte sehr hoch sein – in Lockdowns stehen die Peiniger oft neben Dir und Du hast keine Chance.

Gerade deshalb haben wir von Courage jetzt das Projekt „#RedHat- FightSexismEveryday“ gestartet. Red Hat steht dafür, dass alle unter dem Roten Hut gemeinsam gegen jegliche Gewalt an Frauen und Kindern kämpfen.

Auf unsere Infokarte dazu stehen Essener Hilfenummern für Frauen und Kinder.  Da steht auch, dass Frauen und Kinder nach physischer oder psychischer Gewalt  die Ambulanzen aller Krankenhäuser in Essen aufsuchen können.  Dass sie dort Hilfe, Dokumentation ihrer Wunden und Behandlung bekommen. Diese Information haben wir von der Internetseite der Stadt Essen.

Ja – aber bitte, wo geht’s zur Gewalt-Ambulanz im Essener Norden? Die gibt’s nicht mehr. Einfach weggespart. Bringt nicht genug Profit.

Denn nicht der Mensch, sondern der Profit steht ganz offensichtlich für den  katholischen Contilia-Konzern im Mittelpunkt seiner Entscheidungen. Wie sonst könnte er mitten in der Coronokrise  gleich zwei Kliniken im Essener Norden ersatzlos schließen?

Wundern tut es mich nicht. Die katholische Kirche und Gewalt an Kindern und Diskriminierung von Frauen ist ja allseits als katastrophal  bekannt

Dass dem Essener Oberbürgermeister Kufen nicht anderes einfällt, als mit einem „Gesundheitskiosk“ die fehlende Gesundheitsversorgung zu ersetzen, das ist schon ein Hammer!

Sollen sich ein Mädchen, das vergewaltigt wurde, erst einmal zum Kiosk begeben, damit ihr dort ein Gesundheitslotse sagt, wie sie mit dem Bus zum 30- Minuten entfernten nächsten Krankenhaus kommt, um Hilfe zu bekommen? Oder meine Mutter mit Herzinfarkt wertvolle Minuten verlieren? Leute, das geht gar nicht!

Wir fordern von Stadt, Land und Bund:

> die Sicherung wohnortnaher Gesundheitsversorgung!, Geburtskliniken mit angeschlossenen Kinderkliniken und Gewaltschutzambulanzen!

>wir fordern, dass unsere Steuergelder für uns, die Bevölkerung eingesetzt werden, nicht für die Unterstützung von Profitunternehmen wie Contilia!

>wir fordern fachärztliche Betreuung und Behandlung in echten Kliniken!

PolitikerInnen, die nicht dafür einstehen, sollen entlassen werden! Wir werden sie bei den anstehenden Wahlen 2021 auch daran messen

Zeugin 2: Gesundheit darf keine Ware sein die man sich leisten können muss und Vertrauen gibt es nicht „to go“.

Mein Name ist Anna Sadatsharifi, ich bin Teil des Frauenverbands Courage.

Ich möchte über meine Erfahrungen in der Schwangerschaft berichten.
Ich war schon in der 10. Woche als ich gemerkt habe das ich schwanger bin, viel zu spät um eine persönliche Hebamme zu finden, alleine diese Tatsache sollte nicht normal sein. Die Zeit meiner Schwangerschaft war verbunden mit vielen Gefühlen, ich glaube das geht jeder werdenden Mutter so. Ich war glücklich und voller Zweifel und ich hatte auch Angst. Würde die Schwangerschaft ohne Probleme verlaufen, würde es meinem Baby gut gehen, wäre ich der Geburt gewachsen, wird mein Kind gesund sein. Um all diese Zweifel und Ängste aufzufangen bedarf es einer sicheren und vertrauensvollen Umgebung. Es bedarf eines gut zu erreichenden Krankenhauses. Ich hatte Glück, meine Schwangerschaft war unkompliziert und mein Sohn ist gesund zur Welt gekommen. Die Menschen die sich um mich gekümmert haben waren engagiert. Ich bin heute hier weil es keiner werdenden Mutter anders ergehen darf. Gesundheit darf keine Ware sein die man sich leisten können muss und Vertrauen gibt es nicht „to go“.

Weg mit dem Mythos vom „Jungfernhäutchen! Raus aus den Schulbüchern! https://www.change.org/u/39586527

https://www.change.org/u/39586527

Bitte Unterschreiben und teilen!

Unglaublich! Der Mensch erobert das Weltall, digitalisiert die Welt und vermittelt seinen Kindern Sexualkunde des Mittelallters. Das ist brandgefährlich, sexistisch, fördert die patriarchale Ordnung statt die Gleichberechtigung! Weg damit!

„… Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung… Unter anderem dem Heft „Das kleine Körper-ABC“. „Als Mutter habe ich mir dieses Heft, das meine 9-jährige Tochter aus der Schule mitbrachte, genauer angesehen und war schockiert! Insbesondere in Bezug auf den weiblichen Körper und die weibliche Sexualität steckt die Broschüre voller Fehler und tendenziöser, frauenfeindlicher Formulierungen. Und das betrifft nicht nur die Verbreitung des ’Jungfernhäutchen-Mythos‘!“ Christina setzt sich mit ihrer Petition für Rückruf und Korrektur des Aufklärungsheftes ein.