Offener Brief – Solidarität mit der Belegschaft WDR-Studio Essen!

Offener Brief – Solidaritätserklärung

Liebe Kolleginnen und Kollegen des WDR, Studio Essen

Wir vom Frauenverband Courage Essen wünschen euch Erfolg bei eurem Warnstreik am 28. August! Vor allem wünschen wir euch, dass ihr eure Forderungen voll durchset-zen könnt.

Eure Qualität, Vielfalt und Professionalität muss entsprechend bezahlt werden. Und da sind die von verdi geforderten insgesamt 6% mehr als berechtigt!

Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Festbetrag zu entlohnen, und 150 Euro im Monat Sockelbetrag für Feste ist doch das Mindeste – wir haben uns gewundert, dass „unser“ WDR Studio Essen das nicht längst schon bezahlt! Stattdessen, so hörten wir, bekommt ihr keine Antwort auf euren offenen Brief an den Intendanten? Was ist das für eine Streitkultur?

Aus vielen engagierten Beiträgen könnte man annehmen, im Studio Essen würde es demokratisch, kulturvoll und sozial zugehen in Bezug auf die Menschen, die dort arbei-ten. Stellen zu streichen, die Arbeit zu verdichten und Azubis nur befristet für ein Jahr zu übernehmen, ist aber das Gegenteil.

Wir versichern euch unserer Solidarität. Viele unserer Frauen sind in Gewerkschaften, auch verdi. Wir werden eure Forderungen bekanntmachen und zur Unterstützung aufru-fen. Wir rufen euch diese Zeile des alten Liedes „Was wollen wir trinken“ zu:
„Es ist genug für alle da, drum lasset uns kämpfen, holt das Fass her-ein,
wir kämpfen zusammen, nicht allein“

In diesem Sinn solidarische Grüße!
Eure Frauen von Courage Essen

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