29.5., 11 Uhr „Tribunale Hospitale“, Alleecenter Altenessen – Gesundheitskiosk statt Krankenhaus???Gehts noch???

Courage Essen macht mit – Zeugenaussage zu Thema: Gesundheitskiosk statt allseitige klinisch-professionelle Versorgung? Geburtsklinik? Schwangerschaft? Betreuung von Gewaltopfern? FEHLANZEIGE!

Einladung zur Aktion vom Internationalistischen Bündnis & Bürgerinnen & Bürger  aus dem Essener Norden

„Tribunale Hospitale“

Für eine allseitige Gesundheitsversorgung im Essener Norden. Sei dabei und erhebe Deine Stimme !

Wir klagen an:  Contilia & Stadt Essen, Bund + Land

 Wann: Samstag 29. Mai 2021  / 11 – 13 Uhr

Wo: Altenessen Forumsplatz / gegenüber Allee-Center

Auf dem Tribunal verabschieden wir das Urteil und unsere Forderungen.

Bereite Deine Zeugenaussage vor:

Sage Deine Meinung zu den Krankenhausschließungen

und Deine Forderungen!

Du hast ca. 3 Minuten Zeit

Nur wer kämpft,  kann gewinnen!

Kontakt: Hartwig Mau, 01578 9610371; Altenessener Str. 479

e-Mail: ed.xmg@nesse-bi

Schwangerschaft abbrechen ist kein Verbrechen – §218 muss endlich raus aus dem Strafgesetz!

Der § 218 muss endlich raus aus dem Strafgesetzbuch! Schwangerschaft abbrechen ist kein Verbrechen! Am 15. Mai 2021 gibt es den diskriminierenden §218 schon 150 Jahre. So lange schon gilt Schwangerschaftsabbruch als kriminell.

Wir machen mit im Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“. Über 120 Organisationen, Vereine, Initiativen gehen am 15. Mai mit einer Aktion an die Öffentlichkeit! Hier könnt ihr die bundesweiten Projekte finden. Außerdem den Aufruf, Pressemittteilungen… http://www.wegmit218.de/



Über 120 Organisationen, Verbände und Initiativen haben dazu gemeinsam einen Aufruf verfasst.

Mundschutz JA- Maulkorb NEIN!

http://couragezentrum-essen.de/wp-content/uploads/2021/05/final-Soli-Kristin-Zuber.jpg

Solidaritätserklärung für Kristin Zuber 1. Mai 2021

 Hallo zusammen,

ich bin Susanne Keil und habe von meiner Couragegruppe den Auftrag, euch alle hier und heute, bei unserer Kundgebung zum 1. Mai 2021, zur Solidarität mit unserer Couragefrau und verdi-Gewerkschafterin  Kristin Zuber aufzurufen.

Kristin ist Intensivkrankenschwester und arbeitet im Prosperhospital in Recklinghausen.

Dort wurde sie zwangsversetzt, weil sie die amtlich festgelegten Pausen beim Tragen von FFP2 Masken fordert! Sie ließ sich das nicht gefallen und ist vor Gericht gegangen.

Am 6. Mai ist die zweite  Verhandlung beim Arbeitsgericht in Herne, denn eine Einigung gibt es bisher noch nicht.

Kristin, ihre Gewerkschaft verdi und wir geben nicht auf.

Die Klinikleitung versichert zwar, dass Maskenpausen jetzt in den Arbeitsablauf eingeplant würden. Aber sie setzt es nicht um.

Das kennen wir schon seit dem Kampf ums Frauenwahlrecht und fordern: Taten statt Worte!

Die Klinikleitung hat Kristin inzwischen auch ein „Angebot“ gemacht.  Ein Angebot, das sie nur ablehnen konnte: Sie soll sich öffentlich nicht mehr über ihre Zwangsversetzung äußern – dann wäre eine Rückversetzung in die Intensivstation möglich. Das ist ein Maulkorb. Wir fordern:

Mundschutz JA, Maulkorb NEIN!

Seit Monaten hören wir von den Regierungen, dass wir nur alle gemeinsam die Pandemie besiegen können. Tatsächlich aber ist es doch so, dass nur wir, die einfachen Menschen überall kontrolliert werden, ob wir die Schutzmaßnahmen einhalten, nicht aber die Betriebe und ihre Leitungen!

Wir Couragefrauen kennen sehr viele Menschen, die um die Maskenpause kämpfen, meist in kleinen Betrieben ohne Gewerkschaft. In Arztpraxen, Supermärkten, Lagern.

Sie hören ständig:

„Du kannst gerne Maskenpausen machen, aber das zählt dann nicht zur Arbeitszeit…“

Meine Physiotherapeutin zum Beispiel müsste demnach statt acht Stunden zehneinhalb Stunden auf der Arbeit sein. Also:

Zweieinhalb Stunden arbeiten ohne Lohn. Das ist ein Hohn!

Maskenpausen sind keine Arbeitspausen, sie sollen für notwenige Arbeiten ohne Maskenpflicht und riskantem Kontakt zu Menschen genutzt werden. Genauso sieht das auch Kristin. Dafür wurde sie zwangsversetzt und bekommt Redeverbot. Das geht gar nicht!

Wir haben gelernt:

Um uns selber müssen wir und selber kümmern, und wer kämpft kann gewinnen!

Ein Erfolg von Kristin Zuber im Kampf gegen ihre Klinikleitung  stärkt uns alle, überall und jeden Tag  – gegen die Pandemie und andere Krisen, für unsere Zukunft.

Wir unterstützen Kristin Huber aus vollem Herzen – seid ihr dabei?

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Einstimmig verabschiedet von ca 80 TeilnehmerInnen der Stadtteilkundgebung zum 1. Mai in Essen-Frohnhausen unter dem Motto „Wir zahlen nicht für Eure Krisen – Wir kämpfen um unsere Zukunft

Persönlich übergeben am 6. Mai bei der Protestkundgebung zum Prozess „Kristin gegen Krankenhausleitung“