Frauentag 2022 in Essen: Solidaritätserklärung für unsere Mitgliedsfrau Gabi Fechtner

Solidaritätserklärung für unsere Mitgliedsfrau Gabi Fechtner

Liebe Gabi,

mit Empörung haben wir gehört, dass Du vom Inlandsgeheimdienst europaweit zur Fahndung ausgeschrieben bist.

Weil Du als Parteivorsitzende der MLPD eine aktive, mit den Massen verbundene revolutionäre Arbeit machst, bist Du für die Herrschenden eine gefährliche Person, eine rote Gefahr.

Und so versuchen sie, Dich einzuschüchtern, Dir kriminelle Taten anzudichten.

Aber Du lässt Dir nichts gefallen und hast Du am 23. Februar wieder einen Prozess gewonnen und es ist amtlich: Die Anklage wegen angeblicher „unerlaubter Waffenführung“ bei einem Straßenumzug in Essen war eine Lüge!

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Update „Stoppt den Krieg – Nicht mehr schlucken – Feuer spucken!“ Kommt zu Kundgebung/ Demo am 8. März in Essen!

  Update

Weltfrauen*kampftag! 8. März 2022 „Stoppt den Krieg – Nicht mehr schlucken – Feuer spucken!“

Wann? Am Dienstag, 8. März 2022, 16:30 bis 18 Uhr

Wo? In Essen, Kardinal- Hengsbach-Platz

Machen wir diesen Internationalen Frauentag zu einem Tag der Manifestation für den Weltfrieden!

Jede/r kann kommen, mit diskutieren, singen, performen, gerne mit Fahnen, Plakaten, Infoständen

Sexismus, Rassismus, Faschismus – NoGo!

Ukraine – Heute 24.2., 18 Uhr, Essen, Porschekanzel/ Marktkirche: Protest für Weltfrieden!

Aktiver Widerstand zum Erhalt des Weltfriedens und gegen die imperialistische Kriegstreiberei auf dem Rücken der Masse der Bevölkerung! Der Frauenverband Courage verurteilt die Gefährdung des Weltfriedens und ruft alle friedliebenden Menschen auf zum aktiven Widerstand.  Wir rufen unsere Gruppen auf: initiiert/nehmt teil an Protestkundgebungen in eurer Stadt gegen die Kriegstreiberei im Ukraine-Russland-Konflikt. Seit Wochen werden wir durch die Medien regelrecht psychologisch auf einen Krieg im Ukraine-Russland-Konflikt vorbereitet. Die Anerkennung von Donezk und Lugansk als unabhängig von der Ukraine und der Entsendung russischer Truppen in diese Gebiete durch Russlands Präsident Putin ist Ausdruck seiner imperialistischen Politik und seines aggressiven Machtanspruchs. Ebenso verurteilen wir die Kriegstreiberei durch die USA und die NATO. Seit zwei Jahrzehnten erweitern sie die Grenzen nach Osten, haben zig Militärbasen entlang der Grenze zu Russland. Die NATO verschärft aktuell den Konflikt mit Aufrüstung und Truppen­verlagerungen nach Osteuropa. Der Hauptkriegstreiber ist der US-Imperialismus an der Spitze der NATO. Den nun drohenden offenen Krieg in Europa haben alle imperi­alistischen Mächte zu verantworten. Ihnen geht es um Absatzmärkte und Einflussgebiete. Wir verurteilen auch die Politik der Bundesregierung – sie trägt den Nimbus einer feministischen Außenpolitik. Tatsächlich rief Olaf Scholz den „geopolitischen Gezeiten­wechsel“ aus und Annalena Baerbock spricht von „roten Linien“ und „Die Grundlage unseres Zusammenlebens, das internationale Recht, unsere europäischen Verträge, die sind nicht verhandelbar“. Der Frauenverband Courage fordert:

  • Russland und die NATO – Hände weg von der Ukraine
  • Auflösung der NATO – keine deutschen Truppen ins Ausland
  • Beteiligen wir uns am Aufbau einer internationalen antifaschistischen und antiimperialistischen Einheitsfront!
  • Machen wir den Internationalen Frauentag zu einem Tag der Manifestation für den Weltfrieden!
  • Keine Frau, kein Kind, keinen Mann und keinen Euro für die imperialistische Kriegstreiberei!
  • Für Frieden und Völkerfreundschaft

Filmtipp 1. Februar 2022

Ein vielversprechender Film:

In Zusammenarbeit mit dem Verleih jip-film wird am 27. Januar der Dokumentarfilm THE OTHER SIDE OF THE RIVER bundesweit in die Kinos gebracht, begleitet von einer ausgedehnten Kinotour mit der Regisseurin Antonia Kilian. Im Rahmen dieser Tour findet unter anderem am 01.02. eine Veranstaltung in Essen statt.

THE OTHER SIDE OF THE RIVER ist ein wirklich besonderer Film zum Thema der Frauenbewegung in Kurdistan, die immer noch wenig Aufmerksamkeit bekommt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie den Film unterstützen, indem Sie die Veranstaltungen der Kinotour über Ihre Netzwerke bewerben und auf den Filmstart hinweisen. Da die Inhalte Ihrer Organisation der Thematik des Films nahestehen und wir eine möglichst große Zielgruppe für das Thema sensibilisieren möchten, ist jede Art der Unterstützung großartig.

Zum Film:

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